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KC600 und DC450R Kingston erweitert SSD-Angebot

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Der Flash-Speicherexperte Kingston hat ab sofort mit der KC600 und der DC450R zwei neue SATA-SSDs im Programm. Während die KC600 für den Einsatz in Desktops und Notebook konzipiert ist, richtet sich die DC450R an Rechenzentrumsbetreiber.

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Kingston erweitert sein SSD-Angebot um zwei neue Produktreihen.
Kingston erweitert sein SSD-Angebot um zwei neue Produktreihen.
(Bild: Kingston)

Die KC600 von Kingston Technology kommt im SSD-typischen 2,5-Zoll-Formfaktor und mit der in diesem Segment ebenfalls üblichen SATA-III-Schnittstelle. Als Grundlage dient 3D-TLC-NAND-Flash-Speicher. Laut Kingston erreicht die SSD bis zu 550 Megabyte pro Sekunde im Lese- und maximal 520 Megabyte pro Sekunde im Schreibmodus.

Kingston hat der KC600 eine ganze Reihe an Sicherheitsfeatures spendiert, darunter auch eine Hardware-basierte AES-XTS-Verschlüsselung mit 256 Bit sowie die Unterstützung von TCG-Opal und eDrive. Die SSDs werden sowohl einzeln als auch als Upgrade-Kits angeboten, um bestehende Systeme unkompliziert aufrüsten zu können. Derzeit ist die KC600-Reihe mit 256 und 512 Gigabyte Speicherkapazität erhältlich. Modelle mit 1.024 und 2.048 Gigabyte sollen zeitnah folgen. Kingston gewährt auf die SSDs fünf Jahre Garantie und bietet einen kostenfreien technischen Support. Preise nannte der Hersteller aber nicht.

Enterprise-SSDs für Rechenzentren

Die DC450R-Reihe besteht ebenfalls aus 2,5-Zoll-SATA-SSDs auf 3D-TLC-NAND-Basis, wurde aber für leseintensive und Read-Caching-24/7-Workloads in Rechenzentren optimiert. Mögliche Einsatzgebiete sind etwa Content Delivery Networks (CDN), Edge Computing oder Software-definierte Speicherarchitekturen. Eine ECC-Protection mit fortschrittlichem Lese- und Störungsmanagement-Safeguards sorgt für zusätzlichen Datenschutz. Eine Selbstverschlüsselung nach AES mit 256 Bit ist ebenfalls an Bord.

Laut Kingston liegt die sequenzielle Lesegeschwindigkeit bei 560 Megabyte pro Sekunde, die Schreibwerte liegen nur wenige Megabyte darunter. Die 4K-IOPS beziffert der Hersteller mit rund 99.000, im Schreibbetrieb werden je nach Modell zwischen 17.000 und 28.000 IOPS erreicht. Die DC450R-Reihe ist in Varianten mit 480, 960, 1.920 und 3.840 Terabyte Speicherkapazität verfügbar. Fünf Jahre Garantie und kostenloser technischer Support sind auch hier inbegriffen. Preise gab Kingston nicht bekannt.

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