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Das Dell-Bundle vStart

Kompakte Virtualisierung zum Mitwachsen - von Dell

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Erfolgs- und Zukunftsaussichten

In den USA verkaufen sich die Systeme gut, bei uns gibt es noch keine Erfahrungswerte, die Systeme werden erst seit kurzem vermarktet. Interesse seitens der deutschen Anwender hat Dümig schon festgestellt: „Der deutsche Anwender gilt ja eher als konservativ und auf Sicherheit bedacht. Er bekommt mit vStart ein validiertes, ausgetestetes System, für das er keine eigenen Messungen und Tests fahren muss.“

Ein Problem ist für Dümig aber schon denkbar, das was als „VM sprawl“ bezeichnet wird: Das ins Kraut schießen der virtuellen Maschinen. Jeder will eine haben und nicht mehr her geben. Und da man sie nicht sieht, fällt das nicht auf. „Man muss das regelmäßig kontrollieren“, empfiehlt der Manager. Zwar gibt es dafür auch Tools, aber die sind kostenpflichtig und rechnen sich für kleinere Umgebungen meist nicht.

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Dell hat die beiden vStart-Systeme für bis zu 100 beziehungsweise 200 virtuelle Maschinen ausgelegt, inklusive ein wenig Toleranz für mehr. Denkbar ist, dass der Hersteller eine kleinere Variante für 50 virtuelle Maschinen anbieten wird.

Weitere Hypervisoren

Schon heute werden auch andere Hypervisoren als VMware unterstützt. Für Lösungen mit Citrix oder Microsoft muss der Anwender aber die Support-Matrix prüfen oder mit dem zentralen Support-Center in Halle Kontakt aufnehmen.

Der zentrale Support in Deutschland ist auch einer der Kriterien, mit denen Dell punkten will. Vergleichbare Produkte des Wettbewerbs werden oft vom Ausland aus betreut oder – der Albtraum der Anwender – von mehr als einem Serviceteam.

Sollten die vStart-Systeme zum Kassenschlager werden, dann dürfte Dell viele Spielarten davon auf den Markt bringen.

Die Autorin:

Kriemhilde Klippstätter ist Autorin, Coach und Mediatorin in München.

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