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STORAGE & DATAMANAGEMENT Technology Solution Days 2012 Kompromisslösung Unified Storage

| Autor / Redakteur: Rainer Graefen / Heidemarie Schuster

Guido Klenner von Hewlett-Packard ist Referent bei den STORAGE & DATAMANAGEMENT Technology Solution Days 2012. Er spricht mit Storage-Insider.de über die Herausforderungen einer modernen Speicherlandschaft.

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Guido Klenner, Business Manager Storage bei HP
Guido Klenner, Business Manager Storage bei HP

Storage-Insider.de: Immer mehr Speichersysteme sollen für Datenbanken wie für Dokumente gleichermaßen geeignet sein. Bedeutet dieses Unified Storage das Ende der klassischen Systeme?

Klenner: Keinesfalls. HP verfolgt mit Converged Storage einen anderen, viel versprechenderen Ansatz für die Zukunft der Speichertechnik.

Was ist der Mangel bei Unified Storage?

Klenner: Unified Storage in der heutigen Implementierung ist eine Kompromisslösung: Entweder wird auf einem File Server der Blockspeicher emuliert, oder über den Blockspeicher und das Filesystem, die wie bisher mit unterschiedlichen Betriebssystemen arbeiten, wird eine gemeinsame Managementoberfläche gestülpt. Beide Varianten haben einen Nachteil: man versucht Funktionen auf Architekturen abzubilden, die nicht dafür designed wurden.

Wie sieht denn die Lösung von Hewlett-Packard aus und was ist das Besondere daran

Klenner: Wir wollen unseren Kunden keine Systeme liefern, die nicht die bestmögliche Leistung in ihrer Klasse bieten. Deshalb konvergieren unsere Blockspeicher mit einer File Service Appliance. Grundsätzlich betrachtet müssen die Anwender allerdings eine ganz andere Herausforderung lösen. Sie brauchen ein Datenmanagementkonzept, das es erlaubt, ihre gespeicherten Daten einfach und über alle noch kommenden Hardware-Plattformen mitzunehmen. Das ist das Ziel in unserem Converged-Storage-Konzept. Wir führen die gesamte im Unternehmen installierte Speicherkapazität zusammen und können diese dann bedarfsgerecht über eine Verwaltungsschicht zuteilen.

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