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Gradwell nutzt HP LeftHand-Speichervirtualisierung Konsolidierung von Server und Storage bei VoiP-Provider

| Redakteur: Ulrich Roderer

Gradwell ist der drittgrößte englischer Hoster für VoiP-Telefonie. Durch eine virtualisierte Gesamtlösung von HP mit Blades und dem LeftHand-SAN erhöhte sich die Verfügbarkeit der Systeme und damit das Kundenvertrauen. Das Geschäft nahm einen deutlichen Aufschwung.

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Konsolidierte Bladelösung von HP bei VoiP-Provider Gradwell
Konsolidierte Bladelösung von HP bei VoiP-Provider Gradwell
( Archiv: Vogel Business Media )

Gradwell hat 2008 die Auszeichnung Best Business VoIP 2008 der Internet Service Providers Association gewonnen. Das Unternehmen versorgt 18,000 Klein- und Mittelständische Kunden mit Internetdiensten.

Über die Jahre entstand bei dem Provider eine heterogene virtualisierte Infrastruktur mit vielen Fehlerquellen. „Wir wuchsen schnell und hatten keine Best Practices oder VMware ESX-Richtlinien im Einsatz“, sagt der Gründer Peter Gradwell.

Als es im Januar 2009 zu einem größeren Ausfall von fünf Stunden durch das nicht mehr ausreichende Speichersystem kam, entschloss sich der Gründer zu einer grundlegenden Neuaufbau der IT.“Wir wollten ein größeres IT-System und das zu einem kostengünstigen Preis“, sagt Gradwell.

Das balancierte System

Bei der Auswahl der neuen Systeme mussten drei Anforderungen gelöst werden. Einmal benötigt der Provider Rechenleistung für CPU-intensive Workloads wie Mail Scanning oder Webserver mit PHP-Anwendungen.

Dann sind speicherintensive Workloads wie Terminal Server zu bedienen und für Datenbankanwendungen benötigt der Provider entsprechende Plattenkapazitäten.

Alex Howells, Senior Systems Administrator, und zuständig für die Reorganisation der Systeme, hatte durch Tests vor allem die Bedeutung eines leistungsfähigen Speichersystems erkannt. „Storage hat eine essentielle Bedeutung für stabil laufende virtuelle Systeme.“

Die Auswahl

Gradwell suchte daher nach virtualisierten Systemen, die über eine gute Integration mit leistungsfähigen Storagesystemen verfügten. Bei NetApp-Lösungen überzeugte die gute Qualität, aber die Preise waren sehr hoch für alle von dem Provider benötigten Funktionen. Zudem fiel negativ ins Gewicht: „Sie hatten kein Verständnis für uns“, sagt Peter Gradwell.

Auch die von Dell übernommene EqualLogic-Lösung wurde geprüft. Das Hauptkriterium gegen diese Lösung war, dass Dell sie alleine und nicht als Gesamtlösung verkauft.

Letztlich fiel die Entscheidung für eine Gesamtlösung von HP. “Es gibt nicht viele, die wissen wie Internettelefonie in Echtzeit mit VMware auf Intel-Plattformen betrieben wird. Deshalb war die technische Expertise von HP für uns ein wichtiges Kriterium beim Design der neuen Lösung“, sagt Gradwell.

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