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Mit smarten Appliances will HP die Managementkosten senken Konvergenz von Infrastruktur und Anwendungen

Redakteur: Rainer Graefen

Eine neue Variante von Lösungen werden Hewlett-Packard und Microsoft zur CeBIT 2011 aus der Taufe heben. Basis der konzertierten Anstrengungen der Lösungspartner ist die Messaging Appliance E5000 auf Basis der HP Common Storage Plattform.

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In diesem HP-Werk in Colorado Springs entstand die Idee zur Common Storage Platform.
In diesem HP-Werk in Colorado Springs entstand die Idee zur Common Storage Platform.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die IT soll Services liefern, schnellstmöglich, aber eigentlich hapert es schon immer an der Bereitstellung von Anwendungen, Die Provisionierung von Servern, Virtuellen Maschinen,

Lösungen wie Lefthand, oder korrekter das P4000-Speichersysteme mit der Storage-Software SAN IQ, oder seit neuestem auch die Converged Infrastructure (CI) sind Ansätze, die das Zusammenspiel von Hard- und Software einfacher gemacht haben.

Sie überlassen dem Anwender allerdings die letzte und größte Herausforderung: Er muss die für ihn passende und zertifizierte Lösung finden und anschließend die dazu gehörigen Komponenten in seinem Unternehmen zusammen führen.

Das Infrastrukturpaket

Eigentlich würden viele Anwender gerne auf diese Freiheitsgrade verzichten, wenn sie so Standardanwendungen schneller bereitstellen könnten. Wäre die Lösung dann auch noch durch die Hände eines Tuning-Spezialisten gegangen, hätte man sicherlich auch dagegen nichts einzuwenden.

Auf der Common Storage Plattform von HP werden diese Wünsche nun Wirklichkeit. „Es ist eine ganz neue Bauform, die Server und Storage in einer extrem kompakten, aber dennoch skalierbaren Form zusammenbringt und damit radikal das Thema Infrastrukturaufbau vereinfacht“, sagt Ingo Kraft, Senior Businessmanager HP Storageworks.

Die Einzelkomponenten wie Server, Netzwerk, Speicher Management und Energieverwaltung, die schon vorher mit dem CI-Ansatz wesentlich besser aufeinander abgestimmt wurden, stecken jetzt in einer Box mit nur drei Höheneinheiten.

Das Softwarepaket

Fehlt eigentlich nur noch die darauf abgestimmte Software aus Betriebssystem, Mailsystem und passender Verfügbarkeitsabstimmung. Das wird in der schlüsselfertigen Mail-Appliance E5000 von HP mit Microsoft integriert.

Anwender, die vorhaben demnächst auf den MS Exchange Server 2010 zu migrieren, können ab sofort einen vollständig funktionsfähigen Mail-Cluster bestehend aus Server, Storage, Betriebssystem und Anwendung von der Stange kaufen. Prêt-à-porter.

Im Katalog wird die passende Größenordnung anhand der Anzahl von Mailboxen und des Gesamtspeicherbedarfs ausgesucht, bestellt und mit Hilfe eines Wizzards an die jeweiligen Bedürfnisse angepaßt.

Das Gesamtpaket

Bei HP verspricht man, dass dieses Gesamtpaket „getunt“ ist, gemäß gemeinsamer Best-Practices von Microsoft und HP, konfiguriert und auf bestmögliche Performance optimiert wurde.

Die kompakte E5000 beherbergt dabei einen Zweiknoten-Cluster mit angeschlossenem Storage, dem bei Bedarf weitere Erweiterungseinheiten einfach hinzugefügt werden können, um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen.

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