DataCore SANsymphony-V bei der Lungenklinik Hemer Kostensenkung und Hochverfügbarkeit im Klinikbetrieb

Autor / Redakteur: Michael Baumann / Nico Litzel

Rund 300.000 Euro sparte die Lungenklinik Hemer bei der Einführung einer hochverfügbaren Speicherlösung mit SANsymphony-V ein.

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Die Lungenklinik Hemer
Die Lungenklinik Hemer

Der Storage-Hypervisor von DataCore Software gewährleistet durch synchrone Datenspiegelung Ausfallsicherheit für Midrange-Speichersysteme und ermöglicht die flexible, skalierbare Speicherverwaltung für eine virtuelle Infrastruktur mit VMware. Die Klinik stellt damit den Rund-um-die-Uhr-Betrieb von rund 50 virtuellen Datenbank- und Anwendungsservern sicher. Umgesetzt wurde das Projekt vom DataCore-Partner stepIT.net.

Die Ausgangslage

Die Lungenklinik Hemer ist ein eigenständiger Betriebsteil der Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbands GmbH, zu der insgesamt sechs Krankenhäuser und Fachkliniken im Bundesgebiet gehören. Als Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie betreut die Klinik jährlich rund 9.500 Patienten. Peter Schmitz, verantwortlich für Netzwerk/Server, gehört zu dem vierköpfigen Team, das IT-Systeme für die zentralen Dienste der Klinik bereitstellt, und versorgt die rund 300 PC-Arbeitsplätze des Krankenhauses in Hemer.

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Um die medizinische Versorgung der Patienten rund um die Uhr sicherzustellen, müssen im Krankenhausbetrieb die zentralen IT-Systeme redundant und hochverfügbar vorgehalten werden. Bislang synchronisierten die Verantwortlichen die Speichersysteme in zwei Rechenzentren manuell, was aufwendig ist und Fehlerquellen birgt. Eine neue Lösung sollte jedoch nicht nur die automatische Synchronisierung in Hemer übernehmen, sondern eine hohe Skalierbarkeit für den Ausbau über mehr als vier Standorte in mehreren Ausbaustufen ermöglichen.

„Unser IT-Partner stepIT.net hat uns bei der Auswahl der Lösung optimal beraten und das Projekt zu unserer vollsten Zufriedenheit umgesetzt. Heute spiegeln wir Daten auf kostengünstiger HP-Speicherhardware mithilfe der SANsymphony-V-Plattform automatisch. Durch den Softwareansatz für die Speichervirtualisierung sind wir zukünftig flexibel und können auf die Redundanzen auf weitere Standorte ausbauen, aber auch lokal Kapazität und Performance erweitern“, erklärt Schmitz.

Die Lösung

Mit der Virtualisierungstechnik kennt man sich in der Lungenklinik aus: Dort sind 50 virtuelle Maschinen unter VMware ESX im produktiven Betrieb – Tendenz steigend. Auf ihnen laufen Microsoft Exchange, Oracle- und SQL-Datenbanken sowie diverse andere Applikationen. Für die dynamische Serverumgebung können mithilfe von SANsymphony-V virtuelle Plattenkapazitäten über ein zentrales GUI im laufenden Betrieb mit wenigen Mausklicks eingerichtet, zugewiesen, gespiegelt und gesichert werden.

Die Disk-Kapazität wird in den Hemer-Rechenzentren aus zwei HP-MSA-Speichersystemen mit je 108 Platten à 300 Gigabyte bereitgestellt. Die SANsymphony-V-Software ermöglicht es, diesen herkömmlichen Storage zusammen mit vorhandenen Speichergeräten in eine ausfallsichere und performante Shared-Storage-Infrastruktur zu integrieren, um die hochdynamische, virtuelle IT-Umgebung zu unterstützen. Die Erweiterung mit Speichersystemen auch anderer Hersteller ist dabei jederzeit möglich.

Die DataCore-Software selbst läuft auf einem HP-DL380-Server je Rechenzentrum und ist redundant an die SAN-Infrastruktur angeschlossen. Eine direkte FC-Verbindung zwischen diesen Storage-Servern gewährleistet die synchrone Spiegelung. Die Software nutzt dabei den Arbeitsspeicher der Systeme als Cache, wodurch der Zugriff auf die Daten beschleunigt wird. Insgesamt dauerte die Implementierung dieser Lösung fünf Tage.

Fazit

„An SANsymphony-V überzeugt uns zudem die einfache Administration, die flexible Speicherverwaltung und die absolute Zuverlässigkeit, die 7x24-Stunden-Verfügbarkeit bedeutet. Insbesondere die Handhabung des virtuellen Storage im Zusammenspiel mit der Servervirtualisierung ist hervorragend. Viele Administrationsaufgaben können dadurch automatisiert werden. Mit SANsymphony-V konnten wir Kosteneinsparungen von rund 300.000 Euro erzielen, haben die Performance erhöht und die verlangte 99,9-prozentige Ausfallsicherheit erzielt“, fasst Peter Schmitz zusammen.

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