Crucial-Studie zu Hardware-Lebenszyklen

Längere Systemnutzung soll Budgets schonen

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Aufrüsten oder Austauschen? Eine Crucial-Studie hat sich mit dieser Frage befasst.
Aufrüsten oder Austauschen? Eine Crucial-Studie hat sich mit dieser Frage befasst. (Bild: Crucial)

Der Speicherexperte Crucial hat eine Umfrage unter IT-Entscheidungsträgern durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass Systeme oft nur im Abstand mehrerer Jahre ausgetauscht werden.

Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Befragten aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA erneuert ihre Systeme etwa alle drei bis vier Jahre komplett. Größere Unternehmen tun dies alle zwei Jahre oder häufiger (23 Prozent), während kleinere Unternehmen sogar mehr als vier Jahre (22 Prozent) für die Erneuerung ihrer Systeme benötigen.

Treten bei Desktop-Rechnern oder Notebooks Performance-Einbußen auf, sorgen 50 Prozent der IT-Profis durch Aufrüsten für Abhilfe. 28 Prozent entscheiden sich für die Erstellung eines neuen Abbilds oder erneute Bereitstellung. Nur 19 Prozent favorisieren den Austausch der Systeme. In Deutschland sieht die Statistik aber anders aus: Hier kaufen 29 Prozent eher neue Systeme, anstatt langsame aufzurüsten (19 Prozent).

Kurze Lebenszyklen

„Etwa 71% aller Organisationen tauschen ihre Systeme alle ein bis vier Jahre aus. Das ist ein kurzer Lebenszyklus für Computer, die eigentlich länger halten könnten“, erklärt Jonathan Weech, SSD Product Line Manager von Crucial.

„Knappe Budgets führen zu leistungsschwachen oder veralteten Systemen, die wiederum frustrieren Mitarbeiter, die auf diese Systeme im Alltag angewiesen sind. Die Verlängerung des Lebenszyklus ohne einen Verlust bei der Leistung und mit mehr Effizienz ist entscheidend, um die Produktivität eines Unternehmens zu erhalten“, ergänzt er.

Kosten im Blick

Der Hauptgrund für Neuanschaffungen oder Upgrades ist fast immer Kosteneffizienz, gefolgt von Systemoptimierung und Wertsteigerung. „Je mehr Systeme verwaltet werden müssen, desto wertvoller wird der Zeitfaktor. Darum denken viele, dass es oft wenig sinnvoll ist, Zeit in die Installation von Arbeitsspeicher oder SSDs zu investieren und tauschen stattdessen ganze Systeme aus“, meint Jeremy Mortensen, Memory Product Line Manager von Crucial.

„Kleinere Unternehmen hingegen müssen das Beste aus jedem verfügbaren Euro herausholen, und entscheiden sich eher für ein Upgrade als für einen Austausch. Sie können in der Regel die Speicherkapazität eines Systems verdoppeln und die Festplatte gegen eine SSD austauschen – zu 75 Prozent der Kosten eines neuen Systems – und sie werden ähnliche Performance-Werte feststellen“, verdeutlicht Mortensen.

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