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Grundlagen moderner Netzwerktechnologien im Überblick – Teil 21

LAN-Switching in modernen LANs (Local Area Networks) (2)

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Flexible Bauformen

Für die Anwendung im Rahmen einer strukturierten Verkabelung benötigen die Switches entsprechende flexible Bauformen. Die ungünstigste Bauform ist der Switch mit einer festen Portzahl. Hat man dann ein Gerät oder ein Segment mehr anzuschließen, benötigt man schon wieder einen neuen Switch. Das ist wirklich nur in solchen Umgebungen brauchbar, in denen sich längere Zeit wirklich nichts ändert. Auch ein Preisvorteil gegenüber flexibleren Geräten braucht nicht immer gegeben zu sein.

Die nächste Alternative wäre ein Switch auf der Basis eines unternehmensweiten Hubs. Hier können Hunderte Anschlüsse auf entsprechenden Einschubkarten realisiert werden, die dann über die immense Backplane-Kapazität des Grundgerätes kommunizieren. Dies ist vor allem für diejenigen Anwender nützlich, die schon seit längerer Zeit eine Hub-Lösung mit strukturierter Verkabelung einsetzen und langsam aber sicher die Hub-Einschübe, die mit Shared Medium Technik arbeiten, durch geswitchte Technik ersetzen möchten.

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Die sicherlich beliebteste Bauform ist jedoch der Stackable Switch, da er die Vorzüge der preiswerten Serienproduktion von Geräten mit fester Portzahl mit der Flexibilität und Leistung eines größeren Chassis vereint. Man kann mit einer kleinen Installation beginnen und diese dann wachsen lassen. Die Stackable Switches können zu interessanten neuen Lösungen weiterentwickelt werden, so z.B. durch Beimischung von Routern oder sogar Firewalls zu Remote-Office-Lösungen. Hier gibt es auf dem Markt wirklich preiswerte und sinnvolle Kombinationen.

Ein weiteres wesentliches Merkmal von Switches ist die Vermeidung des Oversubscribing, im Grunde die Analogie zur Blockierungsfreiheit bei Nebenstellenanlagen. Es muss absolut sichergestellt sein, dass die Backplane-Kapazität eines Switches ausreichend ist, um alle möglichen Verbindungen zwischen freien, unbesetzten Partnern zu unterstützen. Als Faustregel gilt, dass die Backplane-Kapazität mindestens genauso groß wie die Portzahl multipliziert mit der Übertragungsrate (Kapazität) der einzelnen Ports sein muss.

weiter mit: Eine Faustregel

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