Suchen

Mit neuen Smart Array Controllern bringt HP die CPU auf Trab

Leistungswillige ProLiant-Server setzen auf die Solid State Disk

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Mehr Sensoren für den Überblick

„Automated Energy Optimization“ ermöglicht fast die doppelte Rechenkapazität pro Watt. Durch intelligente Racks mit integrierten Sensoren sparen Unternehmen bis zu sieben Millionen US-Dollar Energiekosten innerhalb von drei Jahren. „HP 3-D Sea of Sensors“ automatisiert die Inventarverwaltung und liefert exakte Daten über Stromverbrauch pro Rack und Server, sodass Arbeitslasten optimal verteilt werden können", sagt Johannes Horneck, Product Manager ProLiant

HPC & Serviceprovider Cloud bei HP.

Mit dem Projekt Voyager will HP die Leistung Server und Storage auf ein neues Niveau heben. Dabei war von bis zu 50 Prozent mehr Leistung bei rund 88 Prozent weniger Stromverbrauch und einem Drittel weniger Stellfläche die Rede. Der Stromverbrauch einer Virtuellen Maschine verringere sich um bis zu 40 Prozent. Zudem lassen sich auf den Systemen der "Gen8" bis zu 30 Prozent mehr virtuelle Maschinen installieren, war bei der Präsentation zu hören.

Speicher müssen zu Servern aufschließen

Für eine Optimierung des Zusammenspiels von Servern und Speichern setzt HP stark auf Solid State Disks (SSDs) und eine „Dynamic Workflow Acceleration“ genannten Technik. "Daten-intensive Speicherprozesse werden durch den Einsatz eines konvergenten Speicher- und Server-Designs um das Siebenfache beschleunigt.

Mit Hilfe von Smart Analytics und einer kontinuierliche Auswertung der Arbeitslasten passen sich die Gen8-Server kontinuierlich an aktuelle Anforderungen an und verbessern die System-Leistung und -Effizienz. HP Advanced Data Mirroring und Algorithmen steigern die Sicherheit um das Tausendfache und beschleunigen die RAID-Initialisierung um 95 Prozent", behauptet Horneck.

„Ein Beispiel für die Performance-Lücke (zwischen Server und Storage) ist der Bereich Datenbank-Anwendungen“, erklärt Steven Schultz, Leiter Smart Storage bei HP, in einem Blogeintrag: Im Jahr 2000 habe HP rund 180 „Spindeln“ (Synonym für drehende Festplatten) benötigt, um die I/O-Leistung zwischen internen und externem Storage und den Servern anzugleichen, 2009 waren es 1000 Laufwerke. Um die Leistungsfähigkeit der Gen8-Rechner auszuschöpfen wären theoretisch sogar mehr als 2000 Festplatten nötig gewesen.

SSD Einsatz für bessere Antwortzeiten

Als wichtigen Teil der gesamten Lösung hat HP seine „Smart Controller“ für die inzwischen preisgünstigeren SSDs angepasst. Durch diese I/O-Beschleunigung lässt sich die Anzahl der Spindeln auf 100 reduzieren, um den Datenstau zu vermeiden. Anwendungen, die OLTP (OnlineTransaction Processing) oder Videostreams nutzen, sollen sich auf diese Weise um rund 50 Prozent effektiver betreiben lassen, verspricht man bei HP.

Der neue Controller bietet HP zufolge sechsmal mehr Leistung als die Vorgängerversion. Die neue Generation der eingebetteten SAS-Controller schafft 6 GBit/s. Der DRAM-Cache in den neuen Servern wurde verdoppelt. Parallel zu den neuen SAS-Controllern (Serial Attached SCSI) sorgt der neue Algorithmus Dynamic Workload Acceleration für ein intelligentes Data-Caching.

Smart Array Controller für den DL380 mit 2 Höheneinheiten
Smart Array Controller für den DL380 mit 2 Höheneinheiten

Verdoppelt hat HP auch die Storage-Kapazität der Gen8 Server. Somit unterstützt ein DL380 mit zwei Höheneinheiten künftig bis zu 36 Terabyte. Der integrierte Smart-Array-RAID-Controller der SSDs ist laut Hersteller bis zu 60-mal schneller als der von klassischen Festplatten. HP rundet das neue Angebot noch mit einem so genannten Smart Memory ab. Verbessern will HP zudem die Advanced Memory Error Detection, was die Verfügbarkeit des Arbeitsspeicher um 35 Prozent erhöhen soll.

(ID:32873830)