Die Lösung für das Remote Office, Teil 2

Lokale Anwendungen, zentrale Daten

| Autor / Redakteur: Christian Lorentz* / Rainer Graefen

Digitale Kommunikation mit der Zweigstelle
Digitale Kommunikation mit der Zweigstelle (Grafik: Fotolia)

Bei IT-Ausfallen in der Zweigstelle vereinfacht die Kombination aus konvergenter Infrastruktur in der Zweigstelle und die Speicherung von Primärdaten im Rechenzentrum den Wiederherstellungsprozess. Im schlimmsten Fall können Mitarbeiter direkt auf der RZ-Infrastruktur arbeiten.

Im Idealfall erlaubt eine konvergente Infrastruktur „zustandslose“ Dienste in den Zweigstellen. Bei diesen erhalten Nutzer Zugang zu Anwendungen, die lokal in der Zweigstelle laufen, während die Primärquelle für die Daten zentralisiert im Rechenzentrum liegt.

Mit dieser Technologie befinden sich nur die relevanten Daten, die in der Zweigstelle benötigt werden, lokal vor Ort – Veränderungen an den Daten werden zentralisiert im Rechenzentrum gespeichert.

Schutz der Daten

Die Verwaltung aller Daten wird also zentral durchgeführt und profitiert von der Expertise im Rechenzentrum, zum Beispiel für Aktionen wie Klonen oder Snapshots. Herkömmliche Ansätze zur Datensicherung und Disaster Recovery waren bisher ineffizient, komplex und sehr teuer.

Um Daten in Zweigstellen nach einem Unfall oder ähnlichem erfolgreich wiederherstellen zu können, muss die IT nicht nur physische Hardware ersetzen, sondern auch Betriebssysteme wieder installieren und ausbessern, Software neu bereitstellen und die notwendigen Daten wieder herstellen.

Im Falle eines Unglücks oder Ausfalles vereinfacht die Kombination aus konvergenter Infrastruktur in der Zweigstelle und die Speicherung von Primärdaten im Rechenzentrum den Wiederherstellungsprozess. Workloads können entweder aus dem Rechenzentrum in jede Zweigstelle übertragen oder direkt im Rechenzentrum gestartet werden, bis die Zweigstelle wieder einsatzbereit ist.

Dieser Prozess reduziert die Recovery Time Objectives (RTOs) von Tagen, manchmal sogar Wochen, auf wenige Minuten.

Maximal reduzierter Datenverlust

Unternehmen müssen so nicht mehr jede einzelne Zweigstelle getrennt voneinander einrichten und sichern, und können damit den Vorteil zentralisierter Datensicherheit im Rechenzentrum nutzen. Da die Daten aus den Zweigstellen fast in Echtzeit im Rechenzentrum aktualisiert werden, reduziert sich das Risiko von Datenverlust dramatisch – das Recovery Point Objective (RPO) sinkt von 24 Stunden auf wenige Minuten oder Sekunden.

Die Sicherheit der Daten bezieht sich allerdings nicht nur auf den Schutz vor Ausfällen oder Verlust sondern auch vor Diebstahl. Die meisten Daten werden nun nicht mehr in Remote Offices gespeichert, die lokalen vorhandenen Daten sind außerdem verschlüsselt – falls also eine konvergente Appliance gestohlen wird, sind die Risiken, dass sensible Informationen von nicht berechtigten Dritten geöffnet werden, deutlich geringer.

Die Vorteile konvergenter Infrastruktur

Unternehmen agieren heute in einem 24/7-Umfeld. Moderne Technologie hat dazu geführt, dass sie immer erreichbar sein müssen und Kunden immer schnelle Dienste und umgehenden Zugang zu Informationen verlangen.

Zweigstellen als weltweite Präsenz des Unternehmens sind ein wichtiger Teil dieser Strategie – jedoch müssen sie, um erfolgreich zu sein, dauerhaften Zugang zu Anwendungen und Daten haben. Mit der Annahme von konvergenter Infrastruktur genießen Unternehmen die Vorteile sowohl intern als auch extern: beste Leistung und Verfügbarkeit für Kunden mit einfacherer Verwaltung und Kontrolle über Ressourcen für die Mitarbeiter.

*Christian Lorentz, Senior Product Marketing and Alliance Manager bei Riverbed

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