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Externes RAID-System mit 6-Gbit/s-SAS und zwei Gigabyte Cache LSI spendiert Engenio-Einsteigersystemen Update

Redakteur: Nico Litzel

US-Speicherhersteller LSI aktualisiert die über OEM-Partner verfügbaren Engenio-Speichersysteme der 1000er-Reihe. Die aktuellen, für mittelständische Unternehmen konzipierten Dual-Controller-Modelle mit der Bezeichnung Engenio 2600 Storage System bieten 6- statt 3-Gigabit/s-SAS. Darüber hinaus hat LSI die Packungsdichte erhöht, das Angebot an Schnittstellen verbreitert und die Software-Funktionen deutlich ausgebaut.

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Die Engenio-2600-Storage-Systeme (im Bild die Variante DE1600 für 3,5-Zoll-Disks) bieten laut LSI mit bis zu 4.000 MB/s und 40.000 IOPS eine vierfach höhere Performance als die Vorgängermodelle der 1000er-Reihe.
Die Engenio-2600-Storage-Systeme (im Bild die Variante DE1600 für 3,5-Zoll-Disks) bieten laut LSI mit bis zu 4.000 MB/s und 40.000 IOPS eine vierfach höhere Performance als die Vorgängermodelle der 1000er-Reihe.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Ende 2006 vorgestellten Speichersysteme der Engenio-1000er-Reihe erhalten ein Update. Unter der Bezeichnung Engenio 2600 Storage System bietet Speicherhersteller LSI seinen OEM-Partnern zwei externe RAID-Speichersysteme an, die für mittelständische Unternehmen ausgelegt sind.

Die aktuellen 2600-Modelle, die LSI zufolge die 1000er-Modelle mittelfristig ablösen werden, bieten 6- statt 3-Gigabit/s-SAS und zwei statt einem GigabyteCache. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen haben Anwender darüber hinaus eine größere Auswahlmöglichkeit bei den Schnittstellen: Neben vier oder acht SAS-Schnittstellen stellen die Dual-Controller-Speichersysteme wahlweise auch acht Fibre-Channnel- und vier SAS-Interfaces zur Verfügung. Auch iSCSI ist auf Wunsch möglich: In einer dritten Variante werden die Systeme mit acht 1-Gbit/s-iSCSI- und vier SAS-Schnittstellen geliefert.

Die Engenio-2600 Systeme belegen zwei Höheneinheiten im Rack. Die Modellvariante DE1600 fasst bis zu zwölf 3,5-Zoll-Disks. Darüber hinaus bietet der Hersteller mit dem Modell DE5600 eine für 2,5-Zoll-Festplatten ausgelegte Variante an, die bis zu 24 Disks aufnimmt. Bei den Festplatten haben Anwender die Wahl zwischen SAS- und Nearline-SAS-Festplatten. Zudem unterstützen die aktuellen Engenio-Speicher erstmals auch SAS-Festplatten mit Full Disk Encryption (FDE). Die Engenio-2600-Speicher lassen sich darüber hinaus auf bis zu 96 statt bisher 48 Festplatten ausbauen.

Verbesserte Software

LSI hat ebenfalls die SANtricity-Software in den Bereichen Snapshots, Datensicherheit und Bedienerfreundlichkeit überarbeitet. Bei den 1000er-Systemen ließen sich acht Snapshots pro Volume, maximal 64 pro System, erstellen. Die aktuelle SANtricity-Version unterstützt nun bis zu 256 Snapshots pro System. Darüber hinaus können nun bis zu 128 statt bisher 32 Partitionen erstellt werden. Zudem müssen sich Anwender nicht mehr zwischen einer grafischen Benutzeroberfläche oder einem Kommndozeileninterface entscheiden, denn die aktuelle Version stellt ab Werk beide Möglichkeiten zur Verfügung. Neu ist darüber hinaus der Menüpunkt „SafeStore“, über den die Verschlüsselung der FDE-Festplatten gesteuert wird.

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