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Rubrik präsentiert neue IDC-Studie Mängel beim Datenmanagement führen zu Verlusten

| Autor / Redakteur: Matthias Breusch / Dr. Jürgen Ehneß

Kritische Daten sind häufig über Rechenzentren, Private Clouds, SaaS-Anwendungen, Remote-Standorte und IoT-Geräte hinweg verstreut. Mehr als 80 Prozent der IT-Führungskräfte sehen in dieser Zersiedelung eine der drängendsten Problemzonen. Die Strategie, um dem entgegenzuwirken, basiert auf einem simplen Prinzip.

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Laut IDC-Studie entscheidend für den Erfolg: ein funktionierendes zentralisiertes Datenmanagementsystem.
Laut IDC-Studie entscheidend für den Erfolg: ein funktionierendes zentralisiertes Datenmanagementsystem.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Rund 800 IT-Verantwortliche wurden von IDC im Auftrag der Backup-Spezialisten Rubrik in Nordamerika, Westeuropa und dem asiatisch-pazifischen Raum befragt: Datenmanager aus einem breiten Spektrum von Branchen und Firmengrößen. Die Resultate offenbaren eklatante Problemfelder, zumal sich das zu bewältigende Datenvolumen alle zwei Jahre mehr als verdoppeln dürfte. Annähernd die Hälfte der angesprochenen Unternehmen haben mit Mängeln im Datenmanagement zu kämpfen – die Folge sind Gewinn- und Produktivitätsverluste.

Ansatzpunkt für Rubrik, deren Kerngeschäft in der Bereitstellung einer einzigen, richtlinienbasierten Plattform besteht: Nur 9,2 Prozent der Unternehmen verfügen über ein konsequent zentralisiertes Datenmanagementsystem. Phil Goodwin, Research Director bei IDC, sieht die Auswirkungen in der „Fragmentierung von Daten. Daraus resultiert wiederum, dass die Nutzer keinen Zugang zu den richtigen Daten haben oder nicht wissen, wo sie diese finden können. Außerdem behindert dies den Einsatz effizienter KI-, maschineller Lern-, Analyse- und Compliance-Lösungen, um optimal arbeiten zu können.“

70 Prozent der CIOs verfolgen laut IDC eine Cloud-first-Strategie für die Anwendungsbereitstellung. Nur wenige Unternehmen schöpfen jedoch das volle Potenzial ihrer Daten aus, zumal ihre Cloud-Strategien eher noch weitere Datenfragmentierungen nach sich ziehen. Das fertige Werk mit dem Titel „The Data-Forward Enterprise: How to Maximize Data Leverage for Better Business Outcomes“ kommt zu den folgenden Ergebnissen:

Ohne eine unternehmensweite Datenverwaltungslösung fallen 66 Prozent höhere Betriebskosten an, Produkte kommen 67 Prozent langsamer auf den Markt als bei innovativen Konkurrenten. Im Gegensatz dazu erzielen Innovationsführer in Sachen Datenmanagement 69 Prozent mehr Umsatz und 57 Prozent mehr Gewinn. Derlei Unternehmen erfreuen sich außerdem einer 72 Prozent höheren Kundenzufriedenheit und können 62 Prozent mehr neue Produkte und Dienstleistungen einführen.

IT-Unternehmen mit einer Cloud-first-Strategie freuen sich über eine um 24 Prozent gestiegene Mitarbeiterproduktivität, wobei die Mitarbeiter 64 Prozent mehr Zeit für neue Initiativen aufwenden, statt nur den Betrieb am Laufen zu halten. Darüber hinaus gingen ungeplante Ausfallzeiten beim Einsatz von modernisierten Datenumgebungen um 59 Prozent zurück.

Sie sind zudem in der Lage, Metadaten strategisch zu nutzen und Einblicke zu gewinnen, wie sich ihre Daten ändern, wer auf sie zugreift und wo sie sich befinden. Voraussetzung hierfür ist der einheitliche Zugriff über Silos hinweg. Dadurch lässt sich das Risiko der Offenlegung sensibler Daten mit nativer Unveränderlichkeit begrenzen.

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