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Umfrage: Zehn Antworten von Adva Optical Networking zu Cloud Storage „Manche Daten werden auf absehbare Zeit nicht in die Public Cloud wandern.“

Redakteur: Rainer Graefen

Storage-Insider.de sprach mit Dr. Michael Ritter, Vice President Technical Marketing bei ADVA Optical Networking, über Datentransportwege und Sicherheit in der Hybrid Cloud.

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Dr. Michael Ritter, Vice President Technical Marketing bei ADVA Optical Networking
Dr. Michael Ritter, Vice President Technical Marketing bei ADVA Optical Networking
( Archiv: Vogel Business Media )

Weitere Umfrage-Ergebnisse finden Sie hier: Umfrage 2010 zu Cloud Storage

1. In der IT-Welt wird aktuell viel über Cloud (-Storage) geredet. Was bedeutet eigentlich Cloud? Warum reden wir an dieser Stelle nicht mehr übers Internet?

Ritter: Der Begriff Internet bezeichnet in seiner ursprünglichen Form ein globales Netz mit Informationswegen, um Zugang zu den daran angeschlossenen Informationsquellen zu erhalten. Die Informationsbeschaffung steht im Vordergrund.

Cloud Storage bedient sich dieser Informationswege – aber auch privater Verbindungen – um Daten auf Remote Servern abzulegen und wieder auszulesen. Bei den meisten Cloud Services spielt das Internet die wichtige Rolle eines Enablers.

2. Die Storage-Industrie macht einen Unterschied zwischen private Cloud und public Cloud. Warum ist der Zwischenschritt der „privaten Wolke“ notwendig?

Ritter: Das liegt an der Sensibilität der Daten. Viele Unternehmen verwalten Daten, die unternehmenskritisch oder kundenspezifisch sind – zum Beispiel die Finanzindustrie. Diese Daten sollen und dürfen oft nicht in die Hände Dritter fallen.

Um dies zu verhindern und trotzdem von den wirtschaftlichen Vorteilen von Cloud Architekturen zu profitieren, werden geschützte, unternehmensinterne Netze und Rechenzentren eingerichtet – eine sogenannte Private Cloud. Somit ist die Private Cloud viel mehr eine koexistente Form als ein Zwischenschritt zur Public Cloud.

3. In welcher Cloud-Sphäre ist ihr Unternehmen mit welchen Angeboten aktiv?

Ritter: Unser Umfeld wird am besten durch Hybrid Cloud bezeichnet – eine Verbindung aus Public- und Private-Cloud-Architekturen. Dies ist eine gängige Form, um maximale Effizienz bei gleichzeitiger Beachtung der Sensibilitätsanforderungen zu erreichen.

4. Welchen Fragen werden Ihnen von ihren Kunden zur Cloud-Angeboten gestellt?

Ritter: Wir selbst bieten unseren Kunden keine klassischen Cloud Services an. Im entferntesten Sinne kann man unser Kundenportal als einen Cloud Service betrachten.

5. Daten in der Cloud abzulegen wird heute schon vielerorts praktiziert. Gilt das auch für den Zugriff auf Daten und Datenbanken?

Ritter: Diese Frage ist redundant – Daten werden in Datenbanken abgelegt und nur wenn man später darauf zugreifen will, macht es Sinn diese zu archivieren.

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