Bakbone sichert Datenbestand des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg

Maßgeschneiderte Backup-Lösung reduziert Netzwerkbelastung

18.03.2008 | Autor / Redakteur: Andreas Dürr / Nico Litzel

Im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg mag man vielleicht Probleme mit dem Hochdeutschen haben – dank Bakbone Netvault jedoch nicht mehr mit der Backup-Steuerung per NDMP. (Quelle: WM Baden-Württemberg/baden-wuerttemberg.de)
Im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg mag man vielleicht Probleme mit dem Hochdeutschen haben – dank Bakbone Netvault jedoch nicht mehr mit der Backup-Steuerung per NDMP. (Quelle: WM Baden-Württemberg/baden-wuerttemberg.de)

Die steigende Datenflut, der Anfang 2006 mit der Implementierung eines Network-Appliance-Clusters bestehend aus zwei NetApp-Filern begegnet wurde, zwang Kurt Wahl, die Datensicherung für die komplette Server-Landschaft neu zu konzeptionieren. Jeder Filer ist für die Datensicherung mit einer eigenen Overland-Arcvault-24-Tape-Library mit jeweils einem LTO-3-Bandlaufwerk ausgestattet und wird über separate Backup-Server gesteuert. Geplant war, die Sicherung über das Network Data Management Protocol (NDMP) zu steuern.

Durch den Einsatz von NDMP wird die sonst notwendige Vorgehensweise, die auf den NAS-Servern liegenden Daten von einem Backup-Server aus zu mounten und dann von diesem zu sichern, überflüssig. Der Vorteil: Nicht nur die Belastung der NAS- und Backup-Server, auch die Auslastung des Netzwerks werden deutlich reduziert. Damit ist NDMP den alternativen Methoden NFS und CIFS deutlich überlegen. „Leider mussten wir feststellen, dass NDMP von unserer bislang eingesetzten Backup-Software nicht unterstützt wird”, erläutert Kurt Wahl.

Einschränkungen bei Active-Directory-Sicherung

Die Versuche, die Backup-Software durch ein diesbezügliches Modul zu erweitern beziehungsweise ein komplettes Upgrade der Backup-Software durchzuführen, um NDMP-Support zu erhalten, erwiesen sich als gleichermaßen aufwendiges wie erfolgloses Unterfangen. „Zwar gelang es uns, Daten per NDMP zu sichern, diese Konfiguration hatte jedoch inakzeptable Einschränkungen bei der Sicherung des Active Directory zur Folge”, musste Kurt Wahl nach fast einjähriger Test- und Evaluierungsphase feststellen.

Bei der Internet-Recherche nach einer „All-in-One”-Lösung stieß Wahl auf Bakbone. „Die positiven Bewertungen diverser Referenzinstallationen, kombiniert mit der engen Zusammenarbeit zwischen Bakbone und NetApp, klangen vielversprechend”, so Wahl. Überzeugt hatte ihn eine vor Ort durchgeführte ausführliche Präsentation inklusive Testinstallation durch Bakbone-Systemspezialisten. „Die modulare Bakbone-Lösung mit den zahlreichen Application Plugin Moduls (APMs) bietet uns alle geforderten Funktionalitäten. Das gilt nicht nur im Hinblick auf NDMP, auch die von uns benötigten Datensicherungsmodule für Oracle- und Microsoft-SQL-Server ließen sich nahtlos implementieren”, bestätigt Kurt Wahl.

Das Bakbone-NDMP-Plugin kann Daten direkt zu einer via SCSI oder SAN angeschlossenen virtuellen oder physischen Bandbibliothek oder zu einem Speichergerät an anderer Stelle des LAN senden. Netvault unterstützt dabei die NDMP-Versionen 2, 3 und 4. Zusätzlich verfügbare Module wie das NDMP Snapshot Manager Plugin, das NDMP Snapmirror-to-Tape-Plugin und das NDMP Snapvault Manager Plugin bieten dem Anwender weiterführende Optionen und garantieren Investitionssicherheit im Hinblick auf spätere Erweiterungen.

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