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Veeam Data Protection Report 2020 Mehr Backup-Intelligenz wagen

| Autor / Redakteur: Matthias Breusch / Dr. Jürgen Ehneß

Eine neue, weltweit angelegte Studie von Veeam belegt: Veraltete Technologien und mangelhafte Fachkenntnisse des IT-Personals bremsen die Modernisierung vieler Firmen. Lediglich 23 Prozent aller Befragten bezeichnen ihren Fortschritt in der digitalen Transformation als ausgereift oder vollständig umgesetzt.

Der Stellenwert der Datensicherheit hat zugenommen.
Der Stellenwert der Datensicherheit hat zugenommen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Laut Erhebungen der IT-Marktforscher von IDC werden sich die Ausgaben für digitale Transformationsprozesse bis 2023 auf 7.400 Milliarden US-Dollar belaufen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 17,5 Prozent entspricht.

Basierend auf dieser Prognose, hat Backup-Plattformbetreiber Veeam Software für seinen Veeam Data Protection Trends Report 2020 über die Marktforscher Vanson Bourne eine detaillierte Studie in Auftrag gegeben. Dafür wurden weltweit mehr als 1.500 Unternehmen befragt.

Laut der Studie verlassen sich 40 Prozent in puncto Schutz der Daten nach wie vor auf physische Rechenzentren. 95 Prozent der Firmen erleiden unerwartete Ausfälle, die im Durchschnitt 117 Minuten andauern. Die einstündige Ausfallzeit einer Anwendung mit „hoher Priorität“ kostet die Befragten im Schnitt 67.651 US-Dollar, bei „normaler Priorität“ 61.642 US-Dollar.

Laut den Datensicherungsstrategen von Veeam ist die Achillesferse das Datenmanagement in Hybrid-Cloud-Strukturen.

Der Schutz der Daten müsse veraltete und komplexe Legacy-Lösungen, die für physische Rechenzentren entwickelt wurden, hinter sich lassen und auf intelligentere Lösungen bauen, um Bedürfnisse vorausahnen zu können: „Moderner Schutz, wie ihn die Software-Lösungen von Veeam bieten, geht weit über das Backup hinaus.“ Unternehmen sollten zudem „über flexible Lizenzoptionen verfügen, um problemlos in eine Hybrid-/Multi-Cloud-Umgebung wechseln zu können“ .

Für die deutschsprachigen Länder ergaben sich laut dem Report folgende Resultate:

Die größte Herausforderung sind Cyber-Bedrohungen (32 Prozent). Hinzu kommen sich ändernde Kundenwünsche (29 %), geopolitische Unsicherheiten (30 %), fehlende Budgets (22 %) sowie die Umsetzung von Vorschriften (29 %).

Fachpersonalmangel beklagen im Vergleich zu den weltweiten Zahlen (42 %) nur 22 Prozent der Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Kompetenz der Experten lässt hingegen Luft nach oben: 49 Prozent (weltweit: 44 %) beklagen mangelhafte Fachkenntnisse oder Fähigkeiten.

23 Prozent der Unternehmensdaten werden über einen Cloud-Provider für Business Continuity/Disaster Recovery verwaltet. Für 21 Prozent gilt dies nicht. 27 Prozent laufen über Backup-as-a-Service-Anbieter in der Cloud. 14 Prozent der Daten weltweit werden überhaupt nicht gesichert.

Die VeeamON 2020 findet virtuell statt. Interessenten können ihre Cloud-Datenstrategie am 17. und 18. Juni kostenlos und von einem Ort ihrer Wahl aus optimieren.

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