Kommentar von Georgios Rimikis über die IT-Trends im Jahr 2013

Mehr Daten, mehr Kosten, mehr Kenntnis

| Autor / Redakteur: Georgios Rimikis / Rainer Graefen

Georgios Rimikis, Manager Solutions Strategy bei HDS
Georgios Rimikis, Manager Solutions Strategy bei HDS (HDS)

Es scheint, dass Speicherkapazität und Bandbreite die IT-Themen im laufenden Jahr sein werden. Außerdem werden Unternehmensanwender mehr Leistung für ihr Geld bekommen - allerdings zu steigenden Kosten.

Die großen Datenmengen, die zur Zeit jeder analysieren will, sind sicherlich der eine, offensichtliche Aspekt, der IT-Leiter umtreibt. Ein zweites wichtiges Thema dürfte wieder die immer noch unzureichende Bandbreite werden, die der Massentransport von Daten zwischen Speicherquellen, Verarbeitungseinheiten und Anwendern nach sich zieht.

Und nicht zuletzt möchte anscheinend jeder im Unternehmen genau Bescheid wissen und das auch aktuell auf seinem mobilen Client übermittelt bekommen. Hier die fünf Kernthesen von Georgios Rimiks, Manager Solutions Strategy bei HDS, von denen er meint, dass er darüber in diesem Jahr wohl am häufigsten referieren muss:

1. Big Data

Big Data wird 2013 das am meisten diskutierte Thema bleiben. Die Art und Weise, wie Unternehmen mit Big Data umgehen, wird sich jedoch grundlegend ändern. Hier ist für HDS die enge Zusammenarbeit mit SAP von großer Bedeutung, etwa bei der Hitachi UCP Select für SAP HANA, eine entsprechend optimierte Lösung, die In-Memory unterstützt.

Grundsätzlich steht der Markt derzeit am Wendepunkt, an dem der Mehrwert der Daten die anfallenden Kosten für die Auswertung ausgleicht. Kurz: Ab jetzt lohnen sich Big-Data-Konzepte. Unternehmen können folglich nicht mehr allzu lange mit dem Startschuss warten.

Die von HDS Mitte 2012 zusammen mit IDC herausgegebene Studie zu Big Data zeigt, dass zwar noch viele Unternehmen in der Lauerstellung verharren – nach Erreichen der kritischen Masse wird es aber im Laufe des Jahres schnell mit Big Data vorwärts gehen.

2. CAPEX und OPEX

Steigende Kosten im Storage-Umfeld – etwa sieben Prozent pro Jahr beim TCO während der letzten zehn Jahre – rührten bisher vor allem von den wachsenden Betriebskosten (OPEX). Die Kosten für die Hardware waren für Unternehmen hingegen relativ stabil.

Verdoppelte sich die Speicherdichte während eines Zeitraums von eineinhalb bis zwei Jahren, egalisierte dies die Preiserosion von circa 30 Prozent pro Jahr. Hier dürfte 2013 eine Trendwende anstehen, denn die Hardware wird über mehr Funktionen verfügen, und der Speicherbedarf wird weiterhin extrem zunehmen.

Bei HDS konnten wir über unsere Virtualisierungstechnologien den TCO um 40 Prozent senken, für Hardware zeigt die Kostenkurve derzeit jedoch eher nach oben. Im Jahr 2020 soll die Preiserosion bei nur noch 20 Prozent liegen.

3. Speicher bedarfsgerecht kaufen

2013 werden Unternehmen noch stärker die technischen Möglichkeiten ausnutzen, um Storage bedarfsgerecht zu kaufen. Die Zeiten, in denen Speicher auf Fünfjahressicht beschafft wurde, gehören fast überall der Vergangenheit an.

Technologien wie die dynamische Provisionierung, Virtualisierung und unterbrechungsfreie Migrationen ermöglichen die schnelle und relativ einfache Umsetzung dieses für die Unternehmen Kosten sparenden Trends.

4. Informationen teilen

Mehr und mehr Unternehmen werden nach Wegen suchen, Daten sicher organisationsweit nutzbar zu machen, die bisher in Abteilungen „fest hingen“; im Endanwenderumfeld gibt es ja bereits zahlreiche Lösungen in diese Richtung, die jedoch bei der IT-Sicherheit nicht auf Enterprise-Niveau liegen.

Das hängt natürlich auch mit den bereits angesprochenen Big-Data-Fortschritten zusammen. Wir erwarten, dass Unternehmen verstärkt Daten über Abteilungsgrenzen hinweg teilen und auch Applikationen auf diese Weise nutzen. Dabei werden entsprechende Content-Plattformen für die Archivierung und das Data Sharing an Bedeutung gewinnen.

5. Mobilität

Bring Your Own Device, also BYOD, wird 2013 noch mehr Gewicht bekommen. Das Management der Daten in Bezug auf Sicherheit wird dabei eine der größten Herausforderungen für die Unternehmen werden.

Entsprechend sichere Plattformen zum Austausch von Daten werden eine Folge dieser Entwicklung sein. Um die Unternehmen bei diesen Herausforderungen zu entlasten, die diese Trends nach sich ziehen, werden zudem grundsätzlich Automatisierung und Vereinfachung zentrale Themen sein.

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