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SSD: Kleines Upgrade, große Wirkung Mehr PC-Leistung und höhere Geschwindigkeiten mit SSDs

Redakteur: Heidi Schuster

Ob im Büro oder in der Freizeit: Ein schneller PC macht mehr Spaß als ein langsamer. Wer allerdings nicht in einen Computer mit höherer Prozessorleistung investieren kann oder möchte, findet in einer SSD eine Alternative, seinem PC neues Leben einzuhauchen.

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Samsung bietet die SSD-840-Serie in zwei Modellvarianten an: als Basic- und als High-End-Version.
Samsung bietet die SSD-840-Serie in zwei Modellvarianten an: als Basic- und als High-End-Version.
(Bild: Samsung)

Mehr und mehr PCs und Notebooks sind mittlerweile serienmäßig mit einer SSD ausgestattet. Aber gerade für Besitzer älterer PCs ist eine SSD als HDD-Ersatz oder Ergänzung zur Festplatte ein schneller, einfacher und kostengünstiger Weg zu mehr Geschwindigkeit, die der Anwender auch tatsächlich spürt.

Denn der Grund dafür, dass Computer Geschwindigkeit und flüssige Abläufe einbüßen, ist nur selten eine zu geringe Prozessorleistung. Hauptsächlich liegt es an der geringen Lese- und Schreibgeschwindigkeit der Festplatte. In diesem Fall bietet sich ein Upgrade mit einer SSD an, durch das der Rechner schneller hochfährt und Programme zügiger öffnet. Um PCs möglichst einfach mit einer neuen SSD tunen zu können, bieten einige Hersteller die Speicherlaufwerke als vollständiges Upgrade-Kit an.

SSDs: schneller und sparsamer

Solid State Drives sind im Vergleich zu mechanischen Festplatten robuster, leiser und verbrauchen weniger Strom. Der Grund dafür ist, dass Halbleiter-Speicherbausteine anstelle von beweglichen Teilen wie in herkömmlichen Festplatten verwendet werden. SSDs reagieren schneller, sind sofort einsatzbereit, können sehr viel mehr Befehle pro Sekunde abarbeiten und liefern dadurch eine konstant hohe Performance in praktisch allen Anwendungsszenarien. Durch ihre Energieeffizienz sowie ihre Schock- und Stoßresistenz sind SSDs für Notebooks bestens geeignet. Denn sie verlängern deren Akkulaufzeit und sind vor Schäden durch Erschütterungen beim Transport geschützt. Aber auch in Desktop-PCs erfreuen sich SSDs aufgrund dieser Vorteile gegenüber herkömmlichen Hard Disk Drives trotz des höheren Preises wachsender Beliebtheit.

Hohe Performance und niedriger Energieverbrauch

Samsung bietet in seiner aktuellen SSD-840-Serie zwei Modellvarianten an. Die Basic-Version, die auch als Upgrade-Kit erhältlich ist, eignet sich in den drei Größen 120, 250 und 500 Gigabyte Speicherkapazität für Anwender, die ihren PC für den Hausgebrauch aufrüsten wollen.

Für anspruchsvolle Anwender wurden die SSD-840-Pro-Modelle als High-End-Version entwickelt – sie bieten mehr Performance und sind gerade auf die intensive, professionelle Nutzung ausgelegt. Die Pro-Version ist mit 128, 256 und 512 Gigabyte Speicherkapazität zu haben.

Die SSD 840-Serie bietet Lesegeschwindigkeiten von bis zu 100.000 Ein-/Ausgabe-Operationen pro Sekunde (IOPS) und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 90.000 IOPS. Im Vergleich: HDD-Festplatten liefern etwa bis zu 300 IOPS.

Die Samsung-SSDs sind mit einem MDX-Controller auf Basis der neuen Cortex-R4-CPU ausgestattet, der laut Samsung für mehr Leistung bei identischem Energieverbrauch liefert. Auch der LPDDR2 Cache soll im Betrieb 30 Prozent und im Standby-Modus sogar 93 Prozent weniger Energie als vergleichbare DDR2-Speicher verbrauchen.

Die Toggle-DDR2-NAND-Flash-Chips, die in den SSDs verbaut sind, ermöglichen eine Übertragungsrate von bis zu 400 Megabit pro Sekunde und Chip. Sie sind somit mehr als drei Mal so schnell wie die Vorgänger-Modelle. Laut Samsung belegen Tests, dass sich die Gesamtleistung durch den Einbau einer SSD 840 Pro im Vergleich zu konventionellen Festplatten erheblich steigern lässt. Durch den geringeren Stromverbrauch verlängert sich zudem die Akkulaufzeit. Dabei werden die Daten auf Wunsch durch eine Hardware-basierte 256-bit-AES-Verschlüsselung geschützt.

„Bevor Anwender eine SSD kaufen, ist zu klären, welche Kapazität diese haben muss, um alle Daten speichern zu können. Hierfür lohnt sich ein Blick auf die Größe der aktuellen Festplatte, beziehungsweise auf die Datenmenge, die inklusive Betriebssystem auf die SSD umgezogen werden soll. Müssen alle Dateien übernommen werden, lässt sich die alte Festplatte mit einem Software-Tool klonen. Eine solche Data-Migration-Software ist in vielen Upgrade-Kits enthalten“, erklärt Sun Spornraft, Product Manager IT Storage bei Samsung Electronics.

Auch die Frage, ob das aktuelle Betriebssystem weiterhin genutzt oder auf ein neueres upgedatet werden soll, stellt sich. Grundsätzlich sind Windows 7 und 8 für SSDs optimiert, prinzipiell kompatibel sind aber auch Windows XP, Vista und Mac OS. Aus dem Handbuch ist meist zu entnehmen, über welche Schnittstelle die SSD an die alte Festplatte angedockt werden kann.

In der Regel sollte es sich hierbei um eine SATA-Schnittstelle mit einer Bandbreite von zumindest drei Gigabit pro Sekunde handeln. Denn auch wenn aktuelle Laufwerke mit sechs Gigabit pro Sekunde Anschluss finden, so bieten ältere Schnittstellen trotzdem die hohen IOPS-Performance-Werte. Sind diese Fragen geklärt, steht dem Kauf einer SSD nichts mehr im Weg.

Daten übertragen

Samsung liefert im SSD Upgrade-Kit alles mit, was Anwender brauchen, um ihren PC mit einer SSD aufzurüsten, so das Unternehmen. Neben Einbaurahmen, Schrauben, SATA-Kabel und USB-zu-SATA-Adapter sind auch eine Installationsanweisung, die aktuelle Data-Migration-Software sowie das Magician Tool in dem „Rundum-Sorglos-Paket“ enthalten oder stehen zum kostenfreien Download bereit.

(Bild: Samsung)

Die Software sei intuitiv und ohne Fachwissen bedienbar. Mithilfe der Data-Migration-Software liesen sich Daten mit nur wenigen Klicks von dem bestehenden Speichergerät auf ein SSD-Laufwerk migrieren, so Sun Spornraft. Der SSD-Klon ist identisch mit dem Original, weil beim Übertragen der Inhalte des Quelllaufwerks sämtliche Daten – Betriebssystem, Anwendungssoftware und Benutzerdaten – auf den Zieldatenträger gebracht werden. Alle vorhandenen Daten werden übernommen und der Anwender kann sofort durchstarten.

Die Spiegelungs-Software – nicht zu verwechseln mit einer Backup-Software – unterstützt Windows XP SP2, Windows Vista sowie Windows 7 und 8. Das kostenfreie Magician Tool gibt Informationen über die SSD und erlaubt deren Verwaltung und Optimierung.

„Die Freeware von Samsung liest die Daten der SSD aus und bietet darüber hinaus Benchmark-, Lösch-, Optimierungs- und History-Funktionen an. Außerdem sind ein Firmware-Updater und ein Zeitplan-Feature integriert“, so Spornraft weiter.Anschließend lädt der PC selbst speicherplatzintensive Anwendungen wie Bildbearbeitungsprogramme oft in weniger als der Hälfte der Zeit als mit einer herkömmlichen HDD.

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