Tri-Mode-Technik für mehr Effizienz Microchip stellt 24G-SAS/PCIe-Massenspeicher-Controller vor

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Der Controller-Spezialist Microchip baut seine Smart-Storage-Plattform weiter aus. Zum Portfolio zählen nun auch die 24G-SAS/PCIe-Gen4-Tri-Mode-Massenspeicher-Controller SmartROC 3200 und SmartIOC 2200.

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Microchip bietet seine neuen Controller SmartROC 3200 und SmartIOC 2200 ab sofort an.
Microchip bietet seine neuen Controller SmartROC 3200 und SmartIOC 2200 ab sofort an.
(Bild: Microchip)

Server-OEMs und Cloud-Betreiber, die Massenspeicherplattformen für Rechenzentren der nächsten Generation entwickeln, sind auf leistungsfähige Komponenten angewiesen. Dazu zählen auch die Unterstützung von PCIe-Gen4-x16-CPU-Schnittstellen sowie der Support von aktuellen NVMe-SSDs und 24G-SAS-Infrastrukturen.

Microchip hat nun die Serienfertigung entsprechender Controller aufgenommen. Die ab sofort verfügbaren SmartROC 3200 („RAID-on-Chip“) und SmartIOC 2200 („I/O-Controller“) bieten zusätzlich Sicherheits- und Managementfunktionen für anspruchsvolle Serverspeicher-Anwendungen.

„Unsere Neuheiten unterstützen die PCIe-Gen-4-Schnittstelle mit DirectPath-Technologie für NVMe-Transaktionen mit geringer Latenz und 24G SAS mit Dynamic Channel Multiplexing (DCM) für eine effizientere Zusammenarbeit langsamerer SAS- oder SATA-Festplatten mit der 24G-SAS-Infrastruktur“, erklärt Pete Hazen, Vice President der Data Center Solutions Business Unit von Microchip.

Umfangreiche Ausstattung

SmartROC 3200 und SmartIOC 2200 unterstützen x8- und x16-PCIe-Gen4-Host-Schnittstellen und bis zu 32 Lanes für die SAS-, SATA- oder NVMe-Anbindung. Dank bis zu 8 Gigabyte Onboard-Cache ist laut Microchip im Vergleich zu anderen Produkten für dreimal so hohe RAID-Leistung gesorgt. Gleichzeitig sorgt DCM für eine Link-Effizienz von über 99 Prozent und vollständige Interoperabilität mit vorhandener SAS/SATA-Infrastruktur.

Mit den Smart-Storage-Stack-Management-Tools vereinfacht Microchip die Integration und erhöht die Produktflexibilität für Systemintegratoren. Die neuen Lösungen unterstützen Universal Backplane Management (UBM) von SFF und den Intel Virtual Pin Port (VPP) für intelligentes Backplane-Management. Zudem ist Support für das standardbasierte Plattform-Level-Data-Modell PLDM-/Redfish Device Enablement (RDE) von DMTF an Bord, um die Implementierung des Out-of-Band-Managements über MCTP/BMC („Management Component Transport Protocol“/„Baseboard Management Controller“) zu vereinfachen.

Trusted-Platform-Unterstützung auf Hardware-Vertrauensbasis („Root of Trust“) ist ebenfalls vorhanden. Die Controller-basierte Verschlüsselungslösung (CBE) maxCrypto eignet sich nun auch für NVMe-Medien. Als Bereitstellungs-Tools lassen sich die gängigen Lösungen nutzen – dazu zählen etwa der maxView Storage Manager, die ARCCONF-Management-Tools, PLDM/RDE von DMTF sowie die Diagnose-Tools von ChipLink.

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