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Solid-State-Disk tastet sich an die physikalischen Grenzen von SATA heran Micron kündigt SSD mit Spitzen-Transferraten an

Autor / Redakteur: Peter Hempel / Stephanie Taubenberger

Der Solid-State-Anbieter Micron will im aktuellen Rennen um Spitzenleistungen nicht hinter den Branchen-Schwergewichten anstehen. Die Ankündigung für die nächste Generation wirbt mit Geschwindigkeiten, die in die Grenzbereiche der maximalen SATA-Transferrate von 300 Megabyte pro Sekunde vorstoßen.

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Micron hat besonders schnelle SSDs für Server und Notebooks entwickelt.
Micron hat besonders schnelle SSDs für Server und Notebooks entwickelt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Micron kündigt eine weitere SSD-Familie an. Die Halbleiter-Festplatten tragen die Nummer 200 und den Buchstaben „P“ für Professional und „C“ für Consumer in der Typenbezeichnung. Beide Modelle sind zu Lesegeschwindigkeiten von 250 Megabyte pro Sekunde fähig. Während das Professional-Modell diese Transferrate auch bei Schreibzugriffen erreicht, kommt die Consumer-Line hier auf immer noch gute 100 Megabyte pro Sekunde.

Die Pro-Serie wird mit Kapazitäten zwischen 16 und 128 Gigabyte ausgeliefert und speichert in Single-Level-Cells (SLC). Die C200-Serie basiert laut Ankündigung auf Multi-Level-Cells (MLC) und erreicht Speicherkapazitäten bis zu 256 Gigabyte. Unterschiedlich zwischen den Modellen ist ebenfalls der Formfaktor: Die P200 ist nur für 1,8 Zoll geplant, die C200 gibt es im gängigen 2,5-Zoll-Format.

Micron schätzt die Ausfallwahrscheinlichkeit, die Mean Time Between Failures (MTBF), auf zwei Millionen Stunden. Die Stromaufnahme liegt nach den Spezifikationen bei 2,5 Watt im Betrieb und weniger als 0,3 Watt im Ruhemodus. Preise sowie ein definitives Erscheinungsdatum nannte der Hersteller nicht. Ende des Jahres soll die Massenfertigung beginnen.

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(ID:2014618)