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DDR2-Continuity-Programm Micron Techology und ATP Electronics kooperieren

ATP Electronics fertig künftig von Micron Technnology abgekündigte DDR2-DRAM-Speichermodule. Unternehmen, die diese im Einsatz haben, sind somit nicht gezwungen, auf aktuellere Generationen umzustellen.

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Das von Micron und ATP aufgelegte DDR2-Continuity-Programm soll Bestandskunden Liefersicherheit bieten.
Das von Micron und ATP aufgelegte DDR2-Continuity-Programm soll Bestandskunden Liefersicherheit bieten.
(Bild: Glyn GmbH & Co. KG)

Das DDR2-Continuity-Programm soll die Langzeitverfügbarkeit älterer vor allem in Europa, den USA und Japan weit verbreiteter DDR2-DRAM-Module von Micron Electronics sicherstellen. Die Produktion der Legacy DDR2-SoDIMMs, -UDIMMs und -RDIMMs übernimmt der Speichermodul- und NAND-Hersteller ATP.

Kunden, die nicht auf neue Lösungen umsteigen können, erhalten damit Liefersicherheit. Das sei vor allem für diejenigen unter ihnen entscheidend, die mit Industrie- oder Embedded-Anwendungen arbeiten. ATP zufolge sei für deren nachhaltigen Betrieb ein langer Produktlebenszyklus unabdingbar.

Erste Produkte noch in diesem Jahr

Das DDR2-Continuity-Programm, in dessen Rahmen ATP die Module gemäß der von Micron gesetzten Standards validieren, herstellen und testen wird, soll in drei Phasen eingeführt werden. Erste Lösungen seien noch vor Ablauf des Jahres in verschiedenen Formfaktoren und Kapazitäten verfügbar.

"Micron fühlt sich den Investitionen unserer Kunden in ihre Infrastruktur verpflichtet und unterstützt daher langfristig deren Legacy-Systeme und -Anwendungen. Dank der Partnerschaft mit ATP stehen ihnen auch künftig mit der Micron-Spezifikation übereinstimmende Produkte zur Verfügung", erklärt Kris Baxter, Vice President bei Micron Technology.

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