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Studie von BARC Miese Datenqualität macht Mitarbeiter unzufrieden

| Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Mitarbeiter, die in ihrem Unternehmen mit schlechter Datenqualität zu kämpfen haben, sind weniger motiviert und unzufriedener. Das ergab eine aktuelle Studie des Business Application Research Centers (BARC).

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Wenn Mitarbeiter mit schlechter Datenqualität zu kämpfen haben, ist der Frustfaktor groß.
Wenn Mitarbeiter mit schlechter Datenqualität zu kämpfen haben, ist der Frustfaktor groß.
( Archiv: Vogel Business Media )

In einer aktuellen Studie hat das Würzburger Research-Unternehmen BARC (Business Application Research Center) 75 Anwender aus deutschen Unternehmen unterschiedlicher Branchen befragt. Darunter waren IT-Leiter, Fachbereichleiter und Endanwender. Das Ergebnis: 79 Prozent der Befragten haben die Erfahrung gemacht, dass sich schlechte Datenqualität negativ auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter auswirkt. 77 Prozent der Unternehmen aus dem Kreis der Befragten haben ein Datenqualitätsprojekt am Laufen oder wollen eines in Angriff nehmen.

So wirken schlechte Daten

Schlechte Datenqualität wirkt sich auf unterschiedliche Weise negativ aus, will das BARC ermittelt haben. So mache es Mitarbeiter unzufrieden, wenn sie viel Zeit für unnötige Datenbereinigung aufbringen müssen. 61 Prozent der Befragten berichteten außerdem von steigenden Kosten durch schlechte Datenqualität. 47 Prozent stellten in der Befragung sogar eine sinkende Kundenzufriedenheit fest.

Die komplette Studie

„Die Ergebnisse der Studie bestätigen unsere Erfahrungen im deutschen Markt. Immer mehr Unternehmen erkennen, wie wichtig strategische Datenqualitätsinitiativen sind und wollen diese umsetzen“, kommentiert Helmut Plinke, Principal Data Management Consultant bei Dataflux die Studienergebnisse. Dataflux hat die Studie bei BARC in Auftrag gegeben. Die komplette Studie kann nach Anmeldung beim BARC-Portal unter www.barc.de/datenqualitaetsmanagement kostenfrei heruntergeladen werden.

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