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Managementaufwand bei steigendem Speicherbedarf reduzieren Mit dem EMC Controlcenter die heterogene Speicherinfrastruktur im Griff

| Autor / Redakteur: Raimund Fröschle / Rainer Graefen

Das Management einer heterogenen Speicherinfrastruktur war einmal das beherrschende Thema der Storage-Branche. Zehn Jahre später freuen sich die Anwender darüber, dass wenigstens das Monitoring halbwegs funktioniert. Storage-Insider.de-Autor Raimund Fröschle will in seinem Beitrag nachweisen, dass das EMC Control Center eine rühmliche Ausnahme ist.

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Der Storagescope zeigt das Armaturenbrett mit den wichtigen Storage-Kategorien Speichersysteme, Backup, angeschlossene Server, Fabric und die zehn größten Speicherverbraucher.
Der Storagescope zeigt das Armaturenbrett mit den wichtigen Storage-Kategorien Speichersysteme, Backup, angeschlossene Server, Fabric und die zehn größten Speicherverbraucher.
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Controlcenter von EMC repräsentiert in eindrucksvoller Weise das, was man im Allgemeinen als „Central Point of Administration“ bezeichnet. Die Rede ist von einer Management-Anwendung, mit deren Hilfe nahezu sämtliche Komponenten einer Storage-Architektur inklusive SAN überwacht und administriert werden können.

Heterogenes Management

Dabei müssen die integrierten Komponenten keineswegs nur EMC-Produkte sein, sondern es werden auch etliche Geräte von anderen Herstellern unterstützt. Freilich sind die Möglichkeiten der Konfiguration fremder Produkte und teilweise auch derer aus dem Hause EMC gegenüber den „native Tools“ oft eingeschränkt, vor allem wenn es um fortgeschrittene Features geht.

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Jedoch können zumindest die am häufigsten durchgeführten Tätigkeiten der täglichen Verwaltungsaufgaben mit dem Controlcenter erledigt werden, ohne dass auf weitere Hilfsmittel zurückgegriffen werden muss. Eine kleine Einschränkung gibt es: Die Bedienung der ECC-Konsole ist für einen Nebenjob geeigent, erst die intensivere Beschäftigung sorgt für Arbeitserleichterung.

Wie der Server an seinen Speicher kommt

Schritt 1: Zunächst verschafft sich der Administrator einen Überblick über die Architektur und Topologie der SAN-Umgebung um herauszufinden, wo der neue Rechner am Besten in die Umgebung integriert wird. Dazu gibt es eine Vielzahl sogenannter Views, die dem Administrator einen Gesamtüberblick verschaffen und ihm auch erlauben auf einen Blick zu erkennen, ob es irgendwelche Unzulänglichkeiten in der Konfiguration gibt oder an welcher Stelle Probleme auftreten.

Dabei können die grafischen Darstellungen in Beziehung gesetzt und Informationen ganz einfach per Drag and Drop von einem View in den anderen verschoben werden. Auf diese Weise ist eine ganzheitliche Analyse auf dem gesamten Weg vom Host über das SAN bis zum Storage-Array möglich.

Schritt 2: Die Integration eines neuen Rechners erfordert in aller Regel auch Konfigurationsänderungen an der SAN-Fabric. Das Zoning muss angepasst werden, um dem Rechner zu erlauben, auf die definierten Storage-Systeme zuzugreifen. Dafür steht eine Vielzahl ausgereifter Tools zur Verfügung wie z.B. Web-Tools und Connectrix-Manager für Brocade oder Fabric Manager für Cisco.

Für die täglichen Arbeiten ist die einheitliche Benutzeroberfläche des Controlcenters aber völlig ausreichend. Ganz egal, welcher Switch-Typ verwendet wird, das Erzeugen und Aktivieren von Zonen und Zone-Sets läuft immer gleich ab. Wird eine Cisco-Fabric benutzt lassen sich sogar VSANs erzeugen und verwalten.

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