Managementaufwand bei steigendem Speicherbedarf reduzieren

Mit dem EMC Controlcenter die heterogene Speicherinfrastruktur im Griff

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Ohne Detailwissen geht es nicht

Schritt 3: Im nächsten Schritt werden logische Devices oder LUNs erzeugt und dem neuen Host zur Verfügung gestellt. Diese Aufgabe erfordert schon Detailwissen über das jeweils verwendete Storage-System, da die notwendigen Aktionen sehr unterschiedlich ablaufen.

Für das Masking beispielsweise müssen auf der Clariion Storagegroups erzeugt werden, während auf der Symmetrix einfach nur die Zugriffsberechtigung gesetzt wird.

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Die Clariion-Familie wird fast vollständig vom ECC unterstützt und man benötigt für die meisten Operationen keinen Navisphere Manager. Lediglich Snapview, Mirrorview oder SAN Copy-Operationen lassen sich nicht mit dem Controlcenter durchführen, wenn man von dem Kreieren eines Snapshots einmal absieht.

Keine Einschränkungen gibt es für die Symmetrix-Familie, die komplett unterstützt wird, d.h. angefangen vom Erzeugen logischer Devices bis zur Maskierung der Devices für den Ziel-Host kann alles zentral durchgeführt werden. Dies betrifft auch (fast) sämtliche Business Continuity – Operationen und beinhaltet damit sowohl TimeFinder als auch SRDF.

ECC wird zur Management-Oberfläche

Viele der Symmetrix-Operationen (vor allem neue Implementierungen) werden inzwischen nicht mehr über die Controlcenter-Konsole durchgeführt werden, sondern direkt über die sogenannte Symmetrix Management Console (SMC). Dies ist eine separate grafische Benutzeroberfläche, die speziell für die Symmetrix eingeführt wurde und sämtliche Kommandos des Solutions-Enabler, der Kommandozeile für alle Storage-Operationen der Symmetrix, integriert.

EMC hat eingesehen, dass es wenig Sinn macht, neue Funktionen parallel in zwei unterschiedliche Oberflächen zu verwalten. Aus diesem Grund hat man seit der Version 6.1 des Controlcenter die SMC vollständig eingebunden und bei vielen Operationen (z.B. Dynamic Provisioning) wird automatisch die SMC gestartet.

Für Administratoren, die bislang mit dem Controlcenter gearbeitet haben, dürfte der Umgang mit der integrierten Symmetrix Management Console nicht allzu schwer fallen. Der grafische Aufbau ist sehr ähnlich gestaltet und an der Oberfläche werden genau dieselben Symbole verwendet.

Schritt 4: Ist das Alarm-Management des Controlcenters entsprechend konfiguriert, kann der neue Rechner mit wenigen Mausklicks problemlos in die Überwachung der Systemumgebung integriert werden. Dies ist eine der wichtigsten Anforderungen, um bei Systemausfällen oder anderen Problem schnell informiert zu werden und entsprechend reagieren zu können.

weiter mit: Fehleranalyse mit dem ECC

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