Managementaufwand bei steigendem Speicherbedarf reduzieren

Mit dem EMC Controlcenter die heterogene Speicherinfrastruktur im Griff

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Den Überblick behalten: Reporting, Provisioning- und Performance-Analyse

Zu den weiteren Aufgaben eines Storage-Administrators gehört es auch, das Management von Zeit zu Zeit mit Analysedaten zu versorgen. Wieviel Kapazität hat der Host auf welchem Storage-System bereits in Verwendung ? Wieviel Kapazität wird voraussichtlich in einem halben Jahr benötigt?

Der Storagescope, ein integriertes Reporting-Tool mit eigener Oberfläche, gibt Aufschluss darüber. Er ermöglicht das Erstellen von Reports ohne grosse Vorkenntnisse und oft genügen auch schon die vielen vordefinierten Reports, um einen umfassenden Überblick über die aktuelle Situation zu bekommen.

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Wer sich etwas näher mit dem Storagescope beschäftigt, kann sehr schnell seine eigenen Abfragen (Querys) erzeugen oder sogar direkt auf die Datenbanken des Controlcenter zugreifen.

Verschiedene Sichten helfen bei Fehleranalyse

Die Integration des Rechners in den Storagescope erfordert keine weiteren Schritte, da zum Generieren der Reports keine zusätzlichen Daten aus der Systemumgebung gesammelt werden, sondern es werden die schon vorhandenen Daten aus dem Controlcenter Repository geholt und in einer Art und Weise verknüpft und dargestellt, wie es so in der Konsole nicht möglich wäre.

Um eine optimale Performance in der Verarbeitung der Daten zu gewährleisten, steht dem Administrator der Performance Manager zur Verfügung, mit dem sich Engpässe und Fehlkonfigurationen in der gesamten SAN-Umgebung lokalisieren lassen.

Agenten, die an der Konsole konfiguriert werden, sammeln die Performance-Daten in der Systemumgebung und speichern sie für eine konfigurierbare Zeitdauer.

Offline-Auswertung

Die Auswertung erfolgt über eine separate Benutzeroberfläche, die auch offline gestartet werden kann und nicht unbedingt ein aktives Controlcenter zur Datenauswertung benötigt.

Auch hier bietet sich eine Reihe von Möglichkeiten, um Performance-Daten zu verknüpfen was eine lückenlose Auswertung vom Host bis zum Storage-System ermöglicht.

Diese Vielfalt an Funktionalität, im Wesentlichen vereint unter einer einzigen Benutzeroberfläche, stellt natürlich eine besondere Herausforderung an das Design und die Ergonomie dar. Beides ist trotz vielfältiger Informationsquellen gut gelungen, auch wenn die Oberfläche auf den ersten Blick etwas überladen scheint.

Gewöhnungsbedürftig könnte für Neueinsteiger sein, dass sich die Menüleiste je nach ausgewähltem Task unter Umständen komplett ändert. Dies ist logischen Funktionszusammenhängen geschuldet, da der Werkzeugsatz auf jede Aufgabenstellung optimiert wurde.

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