Infrastruktur-Update hilft Wetteronline

Mit Flash und Datenbankbeschleunigung zu besseren Wetterservices

| Autor / Redakteur: Walter Schadhauser / Rainer Graefen

Die Wettervorhersage benötigt immer mehr Daten.
Die Wettervorhersage benötigt immer mehr Daten. (Fotolia.com)

Wetteronline, eine der größten Wetter-, Reise-, und Klima-Websites Deutschlands hatte mit schlechter Leistung, hohen Kosten und einem wachsenden Platzbedarf ihrer Scale-out-Storage-Infrastruktur zu kämpfen. Da in den zunehmend wettbewerbsintensiven Märkten Service Provider aber auf flexiblere IT-Infrastrukturen angewiesen sind, suchte Wetteronline nach IT-Partnern für eine Verbesserung der Speicherprozesse.

Mit durchschnittlich mehr als 500 Millionen Page Impressions, fast 150 Millionen Visits und mehr als 6 Millionen Besuchern pro Monat ist Wetteronline eine der größten Websites rund um die Themen Wetter, Reise und Klima. Damit rangiert die Seite insgesamt unter den Top 10 der meistbesuchten Seiten Deutschlands.

Wetteronline bietet Nutzern den Service, in Echtzeit sämtliche Wetterdaten, wie zum Beispiel Klimawerte, Wolken, Niederschlag, Blitzschlag und sogar historische Wetterdaten abzurufen. Des Weiteren bietet das Unternehmen zahlreiche B2B-Lösungen für eine Reihe von Unternehmenskunden, unter anderem aus den Branchen Bau, Energie, Einzelhandel, Gesundheitswesen und Landwirtschaft.

Infrastruktur "eindampfen"

Trotz beachtlicher Investitionen in die eigene IT-Infrastruktur, schaffte es Wetteronline nicht, die Performance zu verbessern, Kosten zu senken und die wachsenden Speicheranforderungen ihrer Scale-out-Storage-Infrastruktur in den Griff zu bekommen. Zusätzlich schränkte die große, kostspielige IT-Infrastruktur das Unternehmen in seiner Flexibilität ein.

Neue Service-Angebote konnten so beispielsweise nur mit größeren Verzögerungen hinzugefügt werden. Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, entschied sich Wetteronline, potentiellen Anbietern die Möglichkeit zu geben, ihre IT-Lösungen auf den Prüfstand zu stellen und den Wetterdienst von deren Vorteilen zu überzeugen.

Die bisherige Infrastruktur bestand aus einer eigenen Datenbank. Damit verwaltete Wetteronline eine Umgebung mit rund 170 physischen Servern, die mit einer EMC Isilon-Scale-out-Storage-Infrastruktur ausgestattet waren. Die neue Lösung sollte hingegen die Möglichkeit bieten, einen Großteil der Server zu virtualisieren und dadurch Kosten zu senken. Zudem stellte das Unternehmen die Anforderung, dass mindestens 100.000 Zugriffsoperationen pro Sekunde abgearbeitet werden mussten.

Datenbankbeschleunigter Flash-Zugriff

Um die richtige Lösung zu finden, lud Wetteronline eine Auswahl von IT-Anbietern ein, ein Proof of Concept zu erstellen. In der Auswahl befanden sich unter anderem Lösungen mit einer hybriden Speicher-Anwendung, einer HDD-Lösung, einer SSD-Lösung und einer Modifikation zur bereits eingesetzten EMC-Isilon-Architektur.

Dell unterstützte Wetteronline zu diesem Zeitpunkt bereits bei dem Vergleich zwischen Flash-basierten Lösungen und einer Storage-Lösung auf Basis mechanischer Disks. Der Serverhersteller nutzte für die Flash-Lösung seine Dell Acceleration Appliance for Databases (DAAD). Innerhalb der von Wetteronline betriebenen Anwendungen schnitt die Flash-Lösung besser ab und lieferte die Leistung und Konsolidierung, die das Unternehmen benötigte.

Nach den Auswertungen entschied sich Wetteronline für eine virtualisierte Ende-zu-Ende-Lösung von Dell. Hierbei wurden die gut 170 physischen Server durch nur 18 virtualisierte Dell-Server ersetzt, die die Speichervirtualisierung auf der Basis von VMware vSphere 5.5 betrieben.

Darüber hinaus profitiert Wetteronline auch weiterhin von Dells Acceleration Appliance for Databases. Die Kombination der Server mit der Sandisk-Achitektur des Typs Fusion ioMemory ioDrive2 beschleunigt Anwendungen, verbessert die Reaktionszeiten, steigert die Effizienz, reduziert Speicherlatenzzeiten und eliminiert Eingabe-/Ausgabe-Engpässe. Zusätzlich ermöglicht die Datenbank-Software mit dem integrierten Sandisk ION Daten Accelerator verschiedenen Hosts den gemeinsamen Zugriff auf Flash-Memory.

Das Ergebnis

Die Zusammenarbeit von Dell und Sandisk steigerte für Wetteronline die Produktivität und Genauigkeit des gesamten Prozess der Bereitstellung von Diensten. Die neue Lösung verhalf Wetteronline neben einer Kostensenkung und Serverreduktion, zu einer Steigerung der Wetterradarleistung um 25 Prozent. Zudem verbesserte sich die Verarbeitung von kundenspezifischen Wetterdiensten um 60 Prozent.

Kommentare werden geladen....

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43732456 / Konsolidierung/TCO)