Weitere Server-Hersteller setzen auf AMD-Prozessoren

Mit Rome schrumpft AMD seine Server-CPU auf 7 Nanometer

| Redakteur: Ulrike Ostler

Auf der AMD-Konferenz in Taipeh - zu den Nutzern des Server-Prozessors Epyc gehört nun auch Cisco.
Auf der AMD-Konferenz in Taipeh - zu den Nutzern des Server-Prozessors Epyc gehört nun auch Cisco. (Bild: AMD)

AMD stellte kürzlich seine bald auf den Markt kommenden 7-Nanometer-GPUs Radeon Vega,die zweite Generation der 12-Nanometer-CPUs AMD Rzen Threadripper mit bis zu 32 Kernen sowie neue Entwicklungen in Sachen Server-Technik vor. Die nächste Generation von Epyc ist auf dem Weg.

Die erst im vergangenen Jahr vorgestellte Server-CPU Epyc sorgt für Schnelligkeit und findet hohe Akzeptanz. Ab sofort setzt auch Tencent Cloud Service die AMD-Technik ein.

Des Weiteren gibt es ein neues Single Socket System von HPE - HPE Proliant DL325 Gen10 - und das erste Cisco Unified Computing System mit den AMD-Prozessoren. Dieses bietet 128 Prozent mehr Kerne sowie 50 Prozent mehr Server und 20 Prozent mehr Speicher pro Rack.

HPE Proliant mit AMD-CPUs

Das Proliant-System eignet sich insbesondere für Virtualisierung und Software-defined Storage bei zugleich geringeren Kosten, teilten HPE und AMD mit. Der Unterschied im Vergleich zu Wettbewerbsplattformen könne bis zu 27 Prozent pro virtueller Maschine betragen.

Im Wesentlichen bezieht sich die Aussage auf einen Vergleich der SPECvirt_sc2013-Ergebnisse des Lenovo Think System SR650 mit zwei Intel-Prozessoren Xeon Platinum 58164 mit HPE Proliant DL325 Gen10. Der Server ist ausgestattet mit einem AMD Epyc 7551P. Die angegebenen Ergebnisse finden sich auf der Seite von SPEC.org. Die jeweils lokalen Lenovo-Standardpreise gelten ab dem 14.Mai 2018. Die HPE-Preise sind alte und zunächst intern bindend.

Justin Hotard, Vizepräsident und Geschäftsführer der Volume Global Business Unit bei HPE, sagt: "AMD Epyc hat es HPE ermöglicht, mehr Leistung in ein effizientes Server-Design zu packen, so dass kein zweiter Prozessor mehr erforderlich ist. Das bedeutet für unsere Kunden verringerte Gesamtbetriebskosten."

Das System stelle bis zu 32 Prozessorkerne, 2 Terabyte Speicher und 128 PCIe-Lanes an E/As zur Verfügung. "[… Zusammen mit ´HPE One View` können Kunden so ihre Anwendungen optimieren und die Bereitstellung neuer virtueller Maschinen erheblich beschleunigen", so der HPE-Manager.

Doch auch die kommende unter dem Codenamen Rome gehandelte Generation, die im 7-Nanometer-Verfahren gefertigt wird, ist auf dem Weg. Bereits ab der zweiten Hälfte 2018 sollen Samples verfügbar sein, die Einführung ist für 2019 geplant.

* Diesen Beitrag haben wir von unserem Schwesterportal DataCenter-Insider übernommen.

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