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Wie und warum Unternehmen mobile Endgeräte nutzen Mobile Security wird IDC zufolge wichtiger

| Redakteur: Katrin Hofmann

Immer mehr Firmen statten ihre Angestellten mit Notebooks, Smartphones und Handys aus, damit diese außerhalb des Büros effektiv ihrer Tätigkeit nachgehen können. Die Analysten von IDC gehen deshalb davon aus, dass mobile Sicherheit immer wichtiger wird.

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Die Erreichbarkeit im Geschäftsalltag ist ein Dauerbrenner.
Die Erreichbarkeit im Geschäftsalltag ist ein Dauerbrenner.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mobile Sicherheit wird im Hinblick auf den zunehmenden Einsatz entsprechender Geräte sowie der vermehrten Nutzung drahtloser Datenübertragungswege immer relevanter. Davon sind die Analysten von IDC aufgrund der Ergebnisse einer Umfrage unter Firmen überzeugt.

Neben den eingesetzten Security-Produkten sollte dabei das Risikobewusstsein der Mitarbeiter geschärft werden, rät Martin Haas, Director Research & Consulting bei IDC. Zusätzlich sollten klar formulierte Richtlinien genau so viel Spielraum geben, dass Gefahren minimiert und dennoch die Potenziale einer mobilen Lösung ausgeschöpft werden können.

Der Studie »Mobile Security, Status quo und Trends in Deutschland 2008/09« zufolge waren im vergangenen Jahr mehr als ein Drittel der Mitarbeiter (36,4%) mit mobilen Endgeräten ausgestattet. Dieser Anteil soll bis 2010 auf 47,7 Prozent der Angestellten ausgeweitet werden.

Befragt nach den Gründen dafür antworteten die meisten Firmen, dass in erster Linie die Erreichbarkeit der Angestellten im Vordergrund steht. Hierzu, so die Analysten, dürften Geräte eingesetzt werden, die sicher stellen, dass Mitarbeiter sowohl via Telefon als auch über eMail kontaktiert werden können. Danach folgt der Wunsch nach Effizienzsteigerung der Angestellten und Verfügbarkeit von Unternehmensdaten unabhängig vom Standort.

IDC befragte im November 2008 150 deutsche Unternehmen, die mehr als 100 Mitarbeiter und mindestens 100 mobile Endgeräte im Einsatz haben.

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