Höhere BI-Performance

Netapp aktualisiert Santricity-Betriebssystem

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

NetApps Flash-Arrays der EF-Serie erhalten ein OS-Update.
NetApps Flash-Arrays der EF-Serie erhalten ein OS-Update. (Bild: NetApp)

Speicherspezialist Netapp hat ein Update seines Santricity-Betriebssystems angekündigt, das auf All-Flash-Arrays zum Einsatz kommt. Es soll unter anderem die Performance von Data-Analytics-Anwendungen um über 50 Prozent erhöhen.

Die neue Version von Santricity ist für die All-Flash-Arrays der Netapp-EF-Series und Storage-Arrays der E-Series verfügbar. Kern des Updates sind Verbesserungen, die insbesondere im Zusammenspiel mit Business-Intelligence-Anwendungen wie Splunk, Hadoop und NoSQL zum Einsatz kommen.

So hat Netapp die Performance von Analytics-Anwendungen um über 50 Prozent erhöht. Zudem soll das Update eine einfachere Infrastruktur ermöglichen und die Betriebskosten um mehr als 33 Prozent senken. Verbessert wurde auch die Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Sichtbarkeit der Daten.

Neuerungen im Überblick

Im Einzelnen bietet die neue Santricity-Version folgende Neuerungen:

  • Die Splunk-Performance wurde im Vergleich zu Standard-Servern mit internen Festplatten um bis zu 69 Prozent gesteigert.
  • Die Hadoop-Performance während der Wiederherstellung von Daten mit Dynamic Disk Pools wurde im Vergleich mit RAID-5-Standard-Servern um bis zu 500 Prozent erhöht.
  • 400 Gigabyte an SSD-Daten lassen sich innerhalb von 15 Minuten rekonstruieren. Bei NoSQL-Datenbanken auf Standard-Servern mit Direct Attached Storage benötigt dieser Vorgang etwa zehn Stunden.
  • Die Verschlüsselung ruhender Daten beeinflusst die Performance um weniger als ein Prozent.
  • Santricity ermöglicht eine Architektur für Daten in heißem, warmem, kaltem und gefrorenem Zustand, statt verschiedener Architekturen für jeden einzelnen Zustand zu nutzen.

Netapp kündigte außerdem an, künftig gemeinsam mit Arrow Electronics vorkonfigurierte, geprüfte und validierte Bundle-Lösungen für den Einsatz von Splunk in Unternehmen anzubieten. Dabei soll die integrierte Referenzarchitektur von Arrow den Partnern unter anderem besonders schnelle Systemanpassungen und –konfigurationen ermöglichen.

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