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Third-Party-SANs auf NetApp-Speicher als Testumgebung klonen NetApp findet neue Anwendungsmöglichkeit für Replizierungssoftware

| Autor / Redakteur: Peter Hempel / Nico Litzel

NetApp repliziert Speichersysteme von Fremdanbietern. Snapmirror for Open Systems, ehemals Replicator X, klont ganze Produktivsysteme, auch auf SAN-Appliances des Mitbewerbs. Das soll vor allem die Entwicklung von Enterprise-Applikationen beschleunigen.

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NetApps Snapmirror for Open Systems klont auch Produktivsysteme, die auf SAN-Arrays von anderen Herstellern liegen.
NetApps Snapmirror for Open Systems klont auch Produktivsysteme, die auf SAN-Arrays von anderen Herstellern liegen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Um Applikationen zu entwickeln, kommen meist komplette physische Klone von Produktivsystemen zum Einsatz, um den laufenden Betrieb nicht zu gefährden. Für Enterprise-Applikationen sind meist drei oder vier nichtproduktive Kopien für Entwicklung, Test und Quality Assurance notwendig. Hier will NetApp ansetzen, um Kosten und Aufwand zu reduzieren.

Dazu bietet der Hersteller seine eigenen Speichersysteme an – mitsamt der Anwendung Snapmirror for Open Systems, füher als Replicator X bekannt. Der Nutzwert für Applikationsentwicklungen ist eigentlich ein angenehmer Nebeneffekt, denn ursprünglich ist Snapmirror for Open Systems für die dezentrale Replikation gedacht.

Deshalb sieht NetApp auch weitere Vorteile für Kunden neben der Tatsache, dass man nicht auf identische Speicherhardware am Remote-Standort angewiesen ist: Die Deduplizierung- und Kompressionsalgorithmen sollen Bandbreite und Systembelastung des Produktivsystems gering halten. Durch eine kontinuierliche Hintergrund-Replizierung der Produktivdaten soll auch der Zeitaufwand fürs Klonen geringer ausfallen.

Snapmirror for Open Systems ist keine eigenständige Anwendung, sondern Bestandteil der Lösung „Enterprise Application Development and Test“.

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