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Midrange-Speichersysteme mit verbesserter Performance NetApp verjüngt FAS- und V-3000-Reihe

| Redakteur: Nico Litzel

Auf der Kundenveranstaltung „NetApp Innovation 2008“ in Berlin hat der Speicherhersteller neue Modelle der FAS- und V-Serie angekündigt. Sie sollen durch ein verbessertes Design eine deutlich höhere Performance erzielen.

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NetApps CEO Dan Wamenhoven auf der „NetApp Innovation 2008” in Berlin
NetApps CEO Dan Wamenhoven auf der „NetApp Innovation 2008” in Berlin
( Archiv: Vogel Business Media )

Deutschland-Premiere für die „NetApp Innovation”: Nach Österreich und der Schweiz lud der Hersteller erstmals nach Berlin ein. Rund 500 Anwender und Partner des Unternehmens folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, sich über NetApps Produkte in Fachvorträgen und Keynotes zu informieren.

Angekündigt wurden unter anderem neue Midrange-Produkte: Das Modell FAS3140 mit 420 Terabyte Bruttokapazität wird die bisherigen Modelle FAS3020 und FAS3070 ablösen. Das größere Modell FAS3170 mit 840 Terabyte Kapazität ersetzt künftig das Modell FAS3070.

Auch bei der V-Serie erwarten Kunden zwei Neuzugänge: Das Virtualisierungs-Modell V3040 mit ebenfalls 420 Terabyte wird die V3020- und V3040-Geräte ersetzen. Das Modell V3170 mit 840 Terabyte folgt dem momentan aktuellen System V3070. Neu ist hier, dass die V-Modelle nun nicht mehr ausschließlich Fremdsysteme, sondern auch NetApps eigene Produkte unterstützen.

Das Modell FAS3140 stellt im Maximalausbau mit Ein-Terabyte-Platten bis zu 420 Terabyte Kapazität zur Verfügung, das FAS3170 bis zu 840 Terabyte. Anwender können FC- oder SATA-Festplatten einsetzen, auch im Mischbetrieb. Beide FAS-Modelle unterstützen bis 40 Fibre-Channel-Ports (4 Gbit/s) und 36 Ethernet-Ports.

Neu sind ebenfalls zwei Controller-Einschübe, wodurch Anwender deutlich weniger Verkabelungsaufwand haben und Upgrades leichter durchführen können.

Im Vergleich zu den Vorgänger-Systemen ist der Cache gewachsen: Dem FAS3140 hat NetApp acht Gigabyte spendiert, dem FAS3170 32 Gigabyte. Wem das noch nicht ausreichen sollte, der kann optional mit „Performance-Acceleration-Modulen“ (PAM) aufrüsten. Gedacht sind diese Erweiterungen auf Flash-Basis für Anwender, die beispielsweise aufgrund der steigenden Festplattenkapazität wenig Spindeln einsetzen, worunter die Performance leidet.

Aufgrund der noch hohen Preise, NetApp stellt für 16 Gigabyte 15.000 US-Dollar in Rechnung, geht das Unternehmen allerdings vorerst nur mit einer geringen Kundennachfrage im einstelligen Prozentbereich aus.

Sowohl die FAS- als auch die V-Systeme sind ab Ende Juli verfügbar. Preise in Euro stehen noch nicht fest. Der Einstiegspreis für das FAS3140 liegt bei 56.000 US-Dollar. Das Modell 3170 ist ab 70.000 Euro zu haben.

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