Neues Betriebssystem und aktuelle Hardware

Netgear aktualisiert ReadyNAS 100, 300 und 500

| Redakteur: Nico Litzel

Schnittstellen

Alle Geräte hat Netgear mit Gigabit-LAN und mindestens einem eSATA-Anschluss ausgestattet. Darüber hinaus bieten die Speicher jeweils sowohl zwei USB-3.0- als auch zwei USB-2.0-Ports. Ab der ReadyNAS-300-Serie steht zudem ein HDMI-Port zur Verfügung, mit dem sich die Geräte beispielsweise an einen Smart-TV anschließen lassen.

ReadyNAS OS 6.0

Neben der Hardware hat Netgear auch das Betriebssystem ReadyNAS OS aktualisiert. Version 6.0 erweitert die NAS-Speicher nicht nur um das eingangs erwähnte Dateisystem BTRFS und Snapshots, sondern auch um Multimedia-Funktionen: Neu ist ein optimiertes DLNA-Streaming für alle verfügbaren Endgeräte inklusive Smartphones und Tablet-PCs.

Mit der „ReadyDROP“-Cloud-Anbindung steht Anwender nun eine ab Werk integrierte Dropbox-Funktion zur Verfügung, die sowohl im heimischen Netzwerk als auch von außerhalb wie ein privater Cloud-Service erreichbar ist.

Für Apple-Anwender ist die nahtlose Integration von Apple Time Machine interessant – und das sowohl lokal als auch von unterwegs. Apple-User haben damit die Möglichkeit, ihre Daten sowohl vor Ort als auch remote direkt auf das gleiche NAS-System zu sichern, und das ohne Umwege über die iCloud oder eine externe Festplatte.

Für zusätzliche Sicherheit sorgt zudem ein Live-Antivirenschutz, der Netgear zufolge alle Dateien direkt beim Eingang in das System überprüft und auch bereits abgelegte Dateien in regelmäßigen Intervallen scannt.

Ergänzendes zum Thema
 
ReadyNAS – Preise im Überblick

Marktplatz für Applikationen von Drittherstellern

Netgear stellt eine Open-Source-Entwicklungsumgebung zur Verfügung, mit der Drittanbieter Add-ons für die ReadyNAS-Familie entwickeln und Anwendern über den „Genie“-Marktplatz zur Verfügung stellen können. Nach Angaben von Netgear sind derzeit weltweit über 600 Entwickler registriert. Das verspreche künftig eine Fülle von weiteren Funktionen.

Die überarbeiteten ReadyNAS-Systeme sind nach Angaben von Netgear ab sofort über das Distributionsnetzwerk des Herstellers zu beziehen (Preise siehe Kasten). Ab dem zweiten Quartal sollen die Geräte dann auch Endkunden zur Verfügung stehen.

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