Disaster Recovery

Netjapan veröffentlicht vStandby AIP 5.1

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Tina Billo

Netjapan hat Version 5.1 von vStandby AIP vorgestellt.
Netjapan hat Version 5.1 von vStandby AIP vorgestellt. (Bild: Netjapan)

Der Hersteller von Backup-, Disaster Recovery- und Virtualisierungssoftware Netjapan hat seine Verfügbarkeitslösung vStandby AIP in der Version 5.1 auf den Markt gebracht.

Mit vStandby AIP können IT-Techniker eine virtuelle Standby-Maschine vom letzten gewählten Backup-Image aus besonders schnell starten. Die entsprechenden virtuellen Maschinen werden aus Image-Backup-Dateien erzeugt, die aus Netjapans ActiveImage Protector stammen. Die Kombination der beiden Lösungen ermöglicht die Bereitstellung inkrementeller Boot-Zeitpunkte für sofortige Wiederherstellung, was Ausfallzeiten minimiert.

Funktionsübersicht

Netjapan vStandby AIP 5.1 bietet den folgenden Funktionsumfang:

  • Unterstützt Microsoft Hyper-V (inklusive Preview Server 2016) und VMware vSphere 6.0
  • Erstellen bootfähiger virtueller Standby-Maschinen mit inkrementellen Boot-Zeitpunkten
  • Erstellen virtueller Standby-Maschinen von replizierten Image-Backup-Dateien an einem Offsite-Standort
  • Einfache Überprüfung, ob eine virtuelle Standby-Maschine eines ausgefallenen Systems einsatzfähig ist
  • Überprüfung der Verfügbarkeit/ Wiederherstellbarkeit der ActiveImage Protector Backup Images in nur wenigen Sekunden
  • Virtualisierung mit Microsoft Hyper-V oder VMware vSphere bei minimalen Ausfallzeiten
  • Erstellen von Managed Services mit Offsite-Instant-Disaster-Recovery-Serviceangeboten (IDRaaS)

Einsatz in der Praxis

Als Beispiel für den Praxiseinsatz nennt Netjapan folgendes Szenario: ActiveImage Protector wird auf einem oder mehreren Windows-Servern installiert und konfiguriert, um automatisierte, sektorbasierte Backups auf einem NAS zu speichern. vStandby AIP wird auf einer anderen Maschine im Netzwerk installiert, um virtuelle Standby-Maschinen in VMware ESXi- oder Hyper-V-Umgebungen zu erstellen.

Backup-Dateien werden von vStandby AIP automatisch in VMDK- oder VHD/VHDX-Snapshot-Dateien konvertiert. Kommt es zu einem Ausfall, wird der betreffende Server als virtuelle Maschine von der virtuellen Festplatte zum ausgewählten Wiederherstellungszeitpunkt gestartet. In Verbindung mit dem kostenlosen ImageCenter LE-Zusatzmodul lässt sich dies auch Offsite oder in der privaten Cloud umsetzen.

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