Netzwerkspeichersystem Iomega StorCenter px4-300r im Praxistest, Teil 1

Network Attached Storage für Cloud, Überwachung, Social Media und Streams

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Funktionsumfang

Der Funktionsumfang des Iomega StorCenter px4-300r ist immens.

Das System kann Überwachungskameras ansprechen und deren IP-Streams aufzeichnen, dient als Medien-, BitTorrent sowie Druckserver und kann Basis einer „persönlichen“ Cloud (Remote-Zugriff) sein.

Bildergalerie

Das System beherrscht unterschiedlichste Netzwerkprotokolle, sichert zeitgesteuert Kopien von Netzwerkverzeichnissen und veröffentlicht Daten auf Wunsch automatisiert in Social Networks.

Per USB oder optional erhältlicher Bluetooth-Schnittstelle kann der Speicher selbst Bilder von Fotokameras oder Handys entgegennehmen. Zudem plant Iomega offenbar zusätzliche Erweiterungen: Für den bereits vorbereiteten Application Manager gibt es bislang aber noch keine Anwendungen.

Private Cloud

Iomegas NAS kann nicht nur auf Clouddienste, wie Amazon S3 oder Mozy Backup zugreifen, sondern auch selbst zum Cloud-Speichersystem oder „Hub“ avancieren. Nutzer können dann per Internet auf das System zugreifen oder Kopieraufträge durchführen.

Voraussetzung hierfür ist allerdings eine entsprechend potente Netzanbindung sowie die Möglichkeit einer Portweiterleitung. Auf beides mussten wir in unserer Testumgebung verzichten und können daher keine Aussagen zur Qualität dieser Funktion machen.

Social Networks und aktive Ordner

Die Interaktion mit Social Networks funktioniert dagegen auch mit einem beschnittenen Internetzugang. Hierfür nutzt Iomega „Aktive Ordner“. In diese werden Daten kopiert; das Speichersystem publiziert die Informationen dann automatisch per Facebook, Flickr oder YouTube.

Wir haben das Procedere anhand eines Videos probiert, das auf YouTube geladen werden sollte. Dafür genügt es ein bestehendes oder neu angelegtes Verzeichnis als aktiven Ordner zu markieren und einen zu nutzenden Dienst auszuwählen – in unserem Fall YouTube.

Die einmalige Anmeldung erfolgt über die Schnittstelle der Videoplattform; das Speichersystem erfährt also keine Logindaten, sondern erhält lediglich die notwendigen Zugriffsrechte.

Baustelle Cloud

Einmal konfiguriert, werden künftig alle in das Verzeichnis kopierten Videos automatisch im Internet veröffentlicht. Dort ist allerdings wieder Nacharbeit gefragt: Eine aussagekräftige Beschriftung fehlt den Filmen nämlich. Analog publizieren aktive Ordner auch Fotos per Facebook oder Flickr.

Des Weiteren können aktive Ordner auch für den E-Mail-Versand genutzt werden. Dann werden Dateien oder Zugriffslinks verschickt. Während verschickte Daten stets beim Empfänger verfügbar sind, funktionieren Links nur solange, wie auch die Dateien auf dem Speichersystem liegen. Werden die Informationen gelöscht, zielen die Verweise ins Leere.

Zudem taugen Iomegas aktive Ordner für das Veröffentlichen von Dateien per BitTorrent oder die Skalierung von Fotos. Bilder werden dabei nicht nur in der Größe angepasst, sondern können auch mit einem Wasserzeichen versehen werden.

Den zweiten Teil lesen Sie am Freitag, dem 12. August 2011

(ID:2052440)