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OpenStack-Deployment in wenigen Stunden Neue OpenStack-Distribution von Bright Computing

| Autor / Redakteur: Dipl. -Ing. Thomas Drilling / Rainer Graefen

Bright Computing, ein im kalifornischen San Jose ansässiger Hersteller von Hardware-Agnostic Cluster- und Cloud-Management- Software hat auf dem Open Stack Summit in Vancouver mit Bright OpenStack eine eigene OpenStack-Distribution vorgestellt.

Bright Computing präsentiert Bright OpenStack
Bright Computing präsentiert Bright OpenStack
(Bild: Bright Computing)

Bright OpenStack soll das Ausrollen, Verwalten und Nutzen von OpenStack-basierten Private Clouds unter anderem durch die Integration mit der Management-Oberfläche von Bright Computing extrem vereinfachen.

Bright OpenStack ist laut Matthijs van Leeuwen, CEO und Gründer von Bright Computing eine komplette, eigenständige OpenStack-Distribution, die extrem einfach zu installieren, verwalten, nutzen und zu warten ist.

Sie vereint die Management-Software Bright Cluster Manager mit der neuesten OpenStack-Version zu einer integrierten Lösung zum Bereitstellung von zuverlässigen, robusten Cloud-Infrastrukturen.

Die OpenStack-Wundertüte

Nutzer können ihre OpenStack-Umgebung mit Bright OpenStack auf Bare-Metal-Servern bereitstellen und über den gesamten Lebenszyklus verwalten. Administratoren wiederum können sowohl verschiedene Openstack-Nutzer und Mieter, als auch mehrere Instanzen von OpenStack, die ihnen zugrunde liegenden Server-Infrastruktur und sogar Hadoop oder HPC-Cluster innerhalb der OpenStack-Cloud unter der einheitlichen Oberfläche von Bright Cluster Manager verwalten.

Diese resultiert nach Aussage des Herstellers auf mehr als als einem Jahrzehnt Erfahrung im HPC-Cluster-Management und ist intuitiv und einfach zu bedienen.

Management von Bright OpenStack mit Bright Cluster Manager
Management von Bright OpenStack mit Bright Cluster Manager
(Bild: Bright Computing)

Assistenten-geführtes OpenStack-Deployment

Der Bright OpenStack-Assistent automatisiert dabei die Spezifikation und Implementierung von OpenStack-Clouds und ermöglicht eine einfache und fehlerfrei Bereitstellung. Was sonst Tage und Wochen in Anspruch nimmt, soll sich mit Hilfe des Assistenten durch Beantwortung einer Reihe von Fragen in wenigen Stunden erledigen lassen.

Aufbau von Bright OpenStack
Aufbau von Bright OpenStack
(Bild: Bright Computing)

Vorbildlich ist, dass es mit Bright OpenStack möglich sein soll, die Bereitstellung nach der Ersteinrichtung dynamisch zu ändern. Das gewährt eine für Benutzer im Vergleich mit konkurrierenden Produkten hohe Flexibilität.

Der in Bright OpenStack integrierte Cluster Manager bietet unter anderem eine automatische, Rollen-basierte Konfiguration sowie Monitoring und Health-Checking, ein vereinfachtes OpenStack-Network-Setup, sowie das Einbinden und Verwalten von Ceph-Storage.

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Über den Autor

Dipl. -Ing. Thomas Drilling

Dipl. -Ing. Thomas Drilling

IT-Consultant, Trainer, Freier Journalist