Kioxia-Upgrade: KumoScale 3.20 Neue Optionen für Bare Metal Deployment

Von Matthias Breusch

Kioxia hat das Spektrum seiner Cloud-Software-Suite KumoScale aufgewertet, die auf dem NVMe-over-Fabrics-Protokoll basiert. Neu sind Optionen für das Bare Metal Deployment und die Unterstützung von Nvidia Magnum IO GPUDirect Storage sowie OpenID Connect 1.0 für anspruchsvolle Workloads und KI-Architekturen.

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Kioxia hat Version 3.20 seiner SDS-Plattform KumoScale vorgestellt.
Kioxia hat Version 3.20 seiner SDS-Plattform KumoScale vorgestellt.
(Bild: Kioxia)

Kioxia hat KumoScale zum Cloud-zentrierten Einsatz in großen Datacentern konzipiert, und die Software-definierte Plattform stellt entsprechend NVMe-Flash-Storage als einen disaggregierten Netzwerkservice zur Verfügung. Die Version 3.20 bietet nun eine vereinfachte Installation sowie Zusatzoptionen für das Bare Metal Deployment: Die Storage-Software kann auf allgemein verfügbaren kommerziellen Betriebssystemen bereitgestellt werden.

Im „Managed Mode“ lässt sich die Systemumgebung des Storage Layer von KumoScale flexibel konfigurieren, integrieren und kontrollieren. Der „Appliance Mode“ für kleinere Unternehmen oder Anforderungen bietet eine einfachere Installation und automatisierte Bereitstellung mit geringerer Komplexität; dies geht allerdings mit einer eingeschränkten Konfigurierbarkeit des Betriebssystems einher.

Direkter Datenpfad

Die Unterstützung von Nvidia GDS bietet eine Abkürzung für Direct Memory Access zwischen GPU-Speicher und Storage, wodurch der Bounce-Buffer durch die CPU vermieden wird. Dieser direkte Pfad erhöht laut Kioxia die Systembandbreite und verringert die Latenzzeit sowie die CPU-Auslastung. KumoScale wird in diesem Zusammenhang als Storage-Adapter für GDS eingesetzt.

Identitätskontrolle

Hinzu kommt der Support für OpenID Connect 1.0 von Drittanbietern. Die Authentifizierungsschicht, die auf dem OAuth-2.0-Protokoll aufbaut, ermöglicht die Überprüfung der Identität von Nutzern und Sessions für Dienstkontoberechtigungen und vereinfacht die Sicherheitsintegration in Cloud-Provider-Umgebungen.

Version 3.20 von KumoScale unterstützt außerdem die Bereitstellung von Raw Block Volumes über das Container Storage Interface (CSI) und enthält ein Grafana-Dashboard für die Speicheranalyse.

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