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PowerEdge Server R805 und R905 für bis zu 60 virtuelle Maschinen Neue Server und Services für virtuelle Umgebungen von Dell

| Redakteur: Florian Karlstetter

Dell erweitert seine Server-Reihe um die Modelle PowerEdge R805 und R905, die sich speziell für den Einsatz in virtualisierte Umgebungen eignen. Die Server unterstützen bis zu 60 virtuelle Maschinen und werden mit vorinstallierter Software von VMware oder Citrix ausgeliefert.

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Dells neue PowerEdge Server R905 (oben) und R805 werden mit vorinstallierten Lösungen von VMware oder Citrix ausgeliefert.
Dells neue PowerEdge Server R905 (oben) und R805 werden mit vorinstallierten Lösungen von VMware oder Citrix ausgeliefert.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die angekündigten PowerEdge-Server eignen sich speziell für virtualisierte Infrastrukturen. Der R905 ist ausgestattet mit vier AMD Opteron CPUs, jeweils in einer Quad-Core oder Dual-Core-Variante, unterstützt bis zu 128 GByte Arbeitsspeicher und kann mit variablen SAS-Festplatten-Kapazitäten bis zu zwei TByte bestückt werden.

Beim PowerEdge R805 handelt es sich um einen Server mit zwei Dual-Core oder Quad-Core AMD Opterons, der ebenfalls mit bis zu 128 GByte RAM bestückt werden kann. Das System unterstützt sowohl SAS- als auch SATA II-Festplatten mit einer Gesamtkapazität von bis zu 292 GByte.

„Das Design der neuen Server berücksichtigt die hohen I/O-Anforderungen virtualisierter Server und bietet entsprechende Steckplätze an“, sagt Susanne Schütz, Enterprise Business Manager, EMEA Corporate Accounts bei Dell.

Beide Server werden wahlweise mit VMware ESXi 3.5 oder Citrix XenServer Enterprise ausgeliefert. Sobald verfügbar soll auch eine Option für Microsofts Virtualisierungslösung Hyper-V für Windows Server 2008 erhältlich sein.

Im Vergleich zu Servern anderer Hersteller sollen die PowerEdge R805 und R905 bis zu 23 Prozent mehr Leistung und einen bis zu 56 Prozent niedrigeren Preis pro virtuellen Server bieten. Der PowerEdge R805 ist in der Grundausstattung ab 1.999 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer erhältlich, den R905 gibt es ab 5.299 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Dell hat außerdem bekannt gegeben, in die Storage Arrays des erst vor kurzem gekauften Herstellers Equallogic das Management-Tool VMware Site Recovery Manager zu integrieren. Dies soll Data Protection und Disaster Recovery in virtualisierten Umgebungen weiter vereinfachen. Entscheiden sich Kunden für den Einsatz des Site Recovery Managers ist eine Lizenz in höhe von 1750 US-Dollar pro Prozessor zu entrichten. Zusätzlich fallen Kosten für den ESX-Server und Virtual Center an.

„Wir werden ab Sommer auch den PAN Manager (Processing Area Network) von Egenera für unsere System anbieten, der gerade für Anwendungen im Rechenzentrum die Komplexität der Verwaltung deutlich reduziert“, sagt Schütz.

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