Erweiterung des IBM Storage System DS8000

Neue Speicher unterstützen IBMs Mainframe-System zEnterprise

08.09.2010 | Autor / Redakteur: Rudi Kulzer / Nico Litzel

Das Ende Juli zusammen mit einer neuen Systemarchitektur vorgestellte Großrechnersystem zEnterprise gibt Kunden die Möglichkeit, verschiedene Anwendungs-Workloads ohne Bruch auf den Hardware-Plattformen Mainframe, IBM Power 7 und x86 System durchgängig zu bearbeiten. Für das intensive Zusammenspiel zwischen der Datenbank IBM DB2 auf dem Host und den Applikationen auf der Blade-Erweiterung spielen neue Speicher der DS8000-Familie eine große Rolle.

IBM sieht das kompakte zEnterprise-System als Antwort auf Probleme, wie sie in den Rechenzentren an der Tagesordnung sind: Während die klassischen Mainframe-Strukturen und die dazugehörende Datenbank in einem „Silo“ sitzen, laufen die Programme der Applikationen in einem anderen, obwohl diese doch zusammenarbeiten müssen. Das führte bisher zu starken zeitlichen Verzögerungen, unerwünschten Medienbrüchen und damit verbunden zu erhöhten Kosten.

Die Entwicklung des zEnterprise-Konzepts muss auch als eine Reaktion von IBM auf die heftigen Bemühungen des Wettbewerbs gesehen werden, langjährige Großkunden von den traditionellen Host-Systemen zu verteilten service-orientierten Applikations-Systemen weg zu locken. An dieser Stelle sind in erster Linie Hewlett-Packard sowie Oracle mit der von Sun übernommenen Hardware zu nennen.

Doch nun könnten, so IBM, vor allem Großkunden auf der neuen zBX-Blade-Plattform Anwendungen, die auf IBM Power7- und ab kommendem Jahr auf System x-BladeCenter-Systemen laufen, in das zEnterprise-System integrieren und über die Mainframe-Architektur verwalten. Dabei lassen sich zehntausende von Standard-Anwendungen (Out-of-the-Shelf) nutzen.

Dazu wird IBM zunächst General-Purpose-Blades auf Basis von IBM Power7-Technologie und AIX einsetzten. Für 2011 hat IBM eine Absichtserklärung (Statement of Direction) für die Markteinführung General-Purpose-Blades für die zBX auf der Basis von System x mit Linux abgegeben.

Das sei aber noch keine formelle Ankündigung, erklärt Big Blue im Gespräch mit Storage-Insider.de, da in einem solchen Fall die Geräte in einem gesicherten Zeitraum geliefert werden müssten. Von Windows-Anwendungen ist derzeit noch nicht die Rede, dürfte aber wegen der hohen Verbreitung nur eine Frage der Zeit sein.

Weiter mit: Neue Firmware als Manager

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