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Starline-Storage-Racks Neustart ohne Leistungsloch

| Autor / Redakteur: Matthias Breusch / Dr. Jürgen Ehneß

Die Anforderungen an Rechenzentren werden immer umfangreicher – die Hardware-Schränke wachsen mit. Die Storage-Pioniere Starline aus Kirchheim/Teck haben jüngst ihre RAID-Systeme M120 und M320 „bis auf die letzte Schraube auf Zuverlässigkeit getrimmt: mit noch schnelleren Schnittstellen, größeren Maximalkapazitäten und ohne Limitierung bezüglich der SSD-Bestückung“.

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Starline M320 mit 24 Slots.
Starline M320 mit 24 Slots.
(Bild: Starline)

Momentan sei Starline dank der Features seiner High-End-Marke TopRAID in der Branche konkurrenzlos. Im laufenden Betrieb könne man bei den neu aufgelegten Systemen ein Firmware-Upgrade oder -Downgrade durchführen. Jeder Controller lasse sich zudem im laufenden Betrieb neustarten – ohne Downtime des Storage-Systems. „Das ist einzigartig auf dem Markt“, betont Starline-Technikchef Konrad Beyer.

Weitere Features sind das Hintergrundreparaturprogramm Super-Phoenix für Kaltstart und HDD-Diagnose sowie Cache-Partitioning, I/O-Load-Manager (Quality of Service) und MAID-Technologie, die Festplattengruppen in den Ruhemodus versetzt und damit „ordentlich Strom spart, da Spindelmotoren im Standby komplett ausgeschaltet werden“.

Die M120-Serie ermöglicht die All-Flash-Konfiguration, ist vorab für VMware zertifiziert, verfügt über 128 Gigabyte Cache und verwaltet bis zu 240 Festplatten oder SSDs in maximal 19 JBoD-Einschüben. Die M320 ist bereits ab Werk mit Dual-Controller bestückt, verwaltet bis zu 672 Festplatten in maximal 39 Einschüben und baut auf einen Cache von 384 GB.

Die Software-Features beider Systeme empfehlen sich als Storage-Komponenten für VMware, Microsoft Hyper V oder Citrix-Umgebungen.

Die Netto-Endkundenpreise der Basismodelle – ohne Laufwerke und Speicherbestückung – belaufen sich auf 4.650 Euro für die „kleine“ Top-RAID-Einheit M120-12S sowie 12.500 Euro für die M320-12R. Für jeweils 100 Euro Aufpreis gibt’s die M120-24S sowie die M320-24R.

Bei zwölf oder 24 Laufwerken muss es jedoch nicht bleiben. Je nach Modell kann bis zu 480 Schächten nachgerüstet werden.

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