Nachbericht OpenStorage Summit 2012

Nexenta peilt die Milliardenmarke an

| Redakteur: Nico Litzel

Evan Powell, CEO von Nexenta Systems, bei seiner Eröffnungs-Keynote.
Evan Powell, CEO von Nexenta Systems, bei seiner Eröffnungs-Keynote.

Open-Storage-Anbieter Nexenta Systems rechnet damit, dass in diesem Jahr weltweit etwa 500 Millionen US-Dollar mit Speicherlösungen umgesetzt werden, die auf der NexentaStor-Software des Unternehmens basieren. Bereits im kommenden Jahr soll die Milliardenmarke überschritten werden.

Nexentas CEO Evan Powell zog in seiner Eröffnungs-Keynote auf dem „OpenStorage Summit EMEA 2012“ im Amsterdam eine positive Bilanz des vergangenen Jahres und wagte einen Ausblick bis 2014. Die Mission „Enterprise Class Storage for Everyone“ entwickele sich prächtig, so Powell vor rund 240 Besuchern des OpenStorage Summit. In den vergangenen Jahren konnten sich das Unternehmen, seine Hardwarepartner und Reseller über kontinuierlich steigende Umsätze mit Speicherlösungen freuen, die auf der aus dem Open-Solaris- und Open-Storage-ZFS-Umfeld von Oracle/Sun stammenden NexentaStor-Software des Unternehmens basieren.

Zwischen 250 und 400 Prozent Wachstum

Von 2009 bis 2011 konnten das Unternehmen und seine Partner den Umsatz pro Jahr um 400 Prozent steigern. 2012 soll der Gesamtumsatz mit Nexenta-Speichern (Hard- und Software zusammen) im Vergleich zu 2011 nochmals um 300 Prozent zulegen und ein Volumen von 500 Millionen US-Dollar erreichen. In den Jahren 2013 und 2014 rechnet der Open-Storage-Anbieter mit einem langsameren Umsatzwachstum von jährlich 250 Prozent. Damit sei mit einem Umsatz in Höhe von rund einer Milliarde US-Dollar im Jahr 2013 zu rechnen. Bereits 2014 sollen dann zwei Milliarden US-Dollar Marke umgesetzt werden.

Dementsprechend entwickeln sich auch die Mitarbeiterzahlen bei Nexenta: 2009 bestand das Nexenta-Team aus 15 Leuten, 2010 waren es bereits 65 und 2011 wurde der Mitarbeiterstab erstmals dreistellig. Aktuell beschäftigt das 2005 gegründete Unternehmen knapp 300 Mitarbeiter. Bis 2014 soll sich diese Zahl mehr als verdoppeln.

Stärkstes Wachstum im Finance-Sektor

Die Universitäten sind das Standbein des Open-Storage-Anbieters. Insbesondere Universitäten schätzten seit den ersten Stunden Nexentas ZFS-Dateisystem, erklärte Powell in seiner Keynote. Ein weiteres Standbein sind Unternehmen aus dem Forschungs- und Entwicklungsumfeld. Das stärkste Wachstum konnte Nexenta jedoch 2011 im Finanzsektor verbuchen. Weitere umsatzstarke Segmente sind Hosting- und Cloud-Computing-Anbieter sowie zunehmend der öffentliche Sektor. Stolz konnte Powell auch verkünden, dass nun 50 der Top-100-NAS-Kunden Nexenta-Lösungen einsetzen.

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