Die Plattform-Software für die Cloud, Teil 3

Nicht nur für Linux: XenServer von Citrix

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Flex und Extended Migration inklusive

Dies ermöglicht das Herunterfahren einer virtuellen Maschine, wenn sie nicht benötigt wird. Die damit verbundene Lastoptimierung sorgt für eine bessere Ressourcenzuteilung auf die aktiven Maschinen.

Das StorageLink Site Recovery ermöglicht, in Verbindung mit den Speichersystemen und deren Replikationsdiensten, ein vereinfachtes Disaster Recovery. Xen unterstützt nun auch die Poolbildung der IT-Ressourcen. Dies passiert durch die Integration mit den erweiterten CPU-Techniken wie Intel Flex Migration and AMD Extended Migration.

Schnelle Inbetriebnahme

Wer eine Testumgebung mit dem XenServer aufbauen möchte wird von der Einfachheit des Setups und der Verwaltung überrascht sein. Das Setup des XenServers von der CD ist klar und übersichtlich. Es ist in wenigen Minuten abgeschlossen.

Nach den Reboot des Servers startet Xen automatisch die Management Konsole des Servers. Diese liefert Informationen zur Netzwerkkonfiguration, den virtuellen Maschinen, dem aktuellen Status des Servers, der Verwendung der Festplatten und des Speicher, den Resource Pools, der Lizenzierung und ähnlichen Dingen.

Diese Konsole ist aber im Wesentlichen für die Überwachung des Serverstatus, dem Monitoring, dem Start oder Stopp von virtuellen Maschinen und ähnlichen Dingen gedacht.

Noch mehr Funktionen bietet das umfangreiche Verwaltungstool XenCenter. Es ist für alle vier Editionen identisch und bedarf auch keiner Lizenzierung.

Fazit

Citrix hat den XenServer um viele hilfreiche Funktionen erweitert. Die Stärken von Xen liegen in seinen Wurzeln. Es hat weitreichende Unterstützung im Linux-Umfeld, kommt aber auch ebenso gut mit Windows zurecht.

Die Zeiten, da das Linux-Tool über kryptische Befehlsfolgen zu verwalten war, sind vergessen. Die neue Managementkonsole erlaubt eine angenehme Verwaltung der Xen-Infrastruktur.

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