Western Digital CL SN720 und Ultrastar DC SN630

NVMe-SSDs für Datacenter von Western Digital

| Autor: Klaus Länger

Die Western Digital CL SN720 mit M.2-Schnittstelle und die Ultrastar DC SN630 NVMe SSD nutzen 64-Layer-3D-NAND-Flash und einen von Western Digital entwickelten Controller.
Die Western Digital CL SN720 mit M.2-Schnittstelle und die Ultrastar DC SN630 NVMe SSD nutzen 64-Layer-3D-NAND-Flash und einen von Western Digital entwickelten Controller. (Bild: Western Digital)

Western Digital hat zwei neue NVMe-SSDs entwickelt, die sich für Anwendungen mit Anforderungen wie eine hohe Leistung und eine niedrige Latenz eignen. Sie erweitern das Rechenzentrumsportfolio des Herstellers.

Im Datacenter, bei Cloud-Anbietern oder auch für Edge-Anwendungen steigt die Nachfrage nach schnellen Enterprise-SSDs mit NVMe-Interface. „Für unsere Cloud- und Hyperscale-Kunden sind Leistung, Wirtschaftlichkeit und Ausdauer maßgeblich von großer Bedeutung“, sagt dazu Eyal Bek, Vice-President, Data Center and Client Computing Devices bei Western Digital.

Die M.2-SSD CL SN720 NVMe kommt zunächst mit Speichergrößen zwischen 256 GB und einem TB auf den Markt. Später folgt eine 2-TB-Variante.
Die M.2-SSD CL SN720 NVMe kommt zunächst mit Speichergrößen zwischen 256 GB und einem TB auf den Markt. Später folgt eine 2-TB-Variante. (Bild: Western Digital)

„Die Ultrastar DC SN630 SSD und Western Digital CL SN720 SSD, die beide unsere intern entwickelten SSD-Architekturen und 3D-NAND-Technologie nutzen, können unseren Kunden helfen, den Schritt von SATA- auf NVMe-Leistung zu machen und damit ihre Rechenzentren für die Zukunft aufzustellen.“

Western Digital CL SN720

Die M.2-SSD CL SN720 ist laut Hersteller primär als Boot-Medium oder für Edge-Anwendungen bestimmt. Die SSD im M.2-2280-Format mit vier PCI-Express-Lanes basiert auf der BiCS3-Plattform von Western Digital und setzt damit TLC-3D-NAND mit 64 Layern ein.

Der verwendete Controller und die Firmware sind ebenfalls eigene Entwicklungen. Die mit Speichergrößen zwischen 256 Gigabyte (GB) und zwei Terabyte (TB) verfügbare CL SN720 liefert eine sequenzielle Lese- und Schreibrate von bis zu 3.250 MB/s beziehungsweise 1.400 MB/s.

Bei wahlfreien Zugriffen liefert sie bis zu 330.000 IOPS beim Lesen und 2.700 IOPS beim Schreiben. Ein LDPC-Fehlerkorrekturmechanismus soll die Zuverlässigkeit erhöhen. Zusätzlich bietet die SSD eine TGC-Opal-2.01-konforme Verschlüsselung und eine Funktion, die das schnelle und sichere Löschen der gespeicherten Daten ermöglichen soll. Die Western Digital CL SN720 ist ab sofort verfügbar.

Als Erweiterung der Ultrastar-Reihe kommt die DC SN630 mit U.2-Schnittstelle und einer Kapazität zwischen 960 GB und 7,68 TB. Bei Mixed Workloads liegt die maximal nutzbare Kapazität zwischen 800 GB und 6,4 TB.
Als Erweiterung der Ultrastar-Reihe kommt die DC SN630 mit U.2-Schnittstelle und einer Kapazität zwischen 960 GB und 7,68 TB. Bei Mixed Workloads liegt die maximal nutzbare Kapazität zwischen 800 GB und 6,4 TB. (Bild: Western Digital)

Western Digital Ultrastar DC SN630

Mit der Ultrastar DC SN630 erweitert der Hersteller sein 2,5-Zoll-SSD-Portfolio um ein U.2-Modell mit einer maximalen Kapazität von 7,68 TB, doppelt so viel wie bei der DC SN620 im selben Formfaktor. Es nutzt den gleichen Controller und Flash-Speicher wie die CL SN720. Die neue 2,5-Zoll-NVMe-SSD soll sich besonders gut für latenzkritische Anwendungen eignen, die zusätzlich eine hohe Speicherkapazität benötigen.

Beispiele dafür sind der Einsatz in DAS- oder HCI-Systemen, für NoSQL-Datenbanken, Content-Delivery-Networks oder Virtualisierungsanwendungen. Im Vergleich zu SATA-SSDs soll die Ultrastar DC SN630 eine mit 176.000 IOPS vierfache Leistung bei gemischten Workloads erreichen.

Die maximale Kapazität liegt hier bei 6,4 TB. Für die Haltbarkeit nennt Western Digital einen Wert von 0,8 Drive-Writes pro Tag (DWD). Die SSD bietet zudem Instant Secure Erase (ISE). Die Ultrastar DC SN630 wird derzeit bei ausgewählten Kunden getestet und soll ab April allgemein verfügbar sein.

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