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Saber-1000-Modelle vorgestellt OCZ führt Host-Managed-SSD-Plattform ein

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Speicherspezialist OCZ bietet mit Host Managed SSD (HMS) künftig eine neue SSD-Technologie an. Als erste Modellreihe werden die Saber-1000-Laufwerke entsprechend ausgestattet.

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OCZ hat mit der Saber-1000-Serie HMS-fähige SSDs angekündigt.
OCZ hat mit der Saber-1000-Serie HMS-fähige SSDs angekündigt.
(Bild: OCZ)

Im Gegensatz zu bisherigen Host-Level-Software-Lösungen ermöglicht HMS dem Host die Kontrolle über interne SSD-Hintergrundprozesse. Durch die zentrale Verwaltung dieser Prozesse auf Systemebene wird die Storage-Performance erhöht und insbesondere bei großen SSD-Pools eine gleichbleibende und vorhersehbare Latenz erreicht.

Zentrales Management

Ob in Hyperscale-, Cloud- oder Datacenter-Umgebungen: Über mehrere Server verteilte SSDs werden mittlerweile Software-basiert verwaltet. Eine konsistente Performance ist für Applikationen wie Datenbanken oder Online-Trading geschäftskritisch. Die Saber-1000-SATA-Serie lässt sich über verschiedene APIs verwalten und gewährt vollständige Kontrolle über die HMS-Funktionen der SSD. Eine Software-Bibliothek und ein Programmierhandbuch ermöglichen die individuelle Einbindung in Storage-Stacks von OEMs oder Software-basierten Speicheranwendungen. OCZ bietet die Saber-1000-Reihe in Kapazitäten von 480 und 960 Gigabyte im 2,5-Zoll-Formfaktor an.

„Wir haben auf die Bedürfnisse unserer Kunden gehört und diese benötigen nicht nur eine hohe Performance, sondern auch eine gleich bleibend hohe Performance“, erläutert Oded Ilan, General Manager des R&D-Teams Israel von OCZ. „Unsere neue Saber-HMS-SSD ermöglicht – gemeinsam mit einer Software-Bibliothek und API – zum ersten Mal eine Software-Orchestrierung von internen Housekeeping-Aufgaben über eine große Anzahl an SSDs hinweg. Dadurch können Performance-Grenzen überwunden werden, die sich ohne diese Technologie erst gar nicht adressieren ließen“, ergänzt er.

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