PCIe SSD für Workstations erzielt bis zu 1,8 Gigabyte pro Sekunde

OCZ verbessert Revodrive-Linie

| Redakteur: Nico Litzel

Das Revodrive 350 kombiniert 19-Nanometer-NAND von Toshiba mit der proprietären „Virtualized Controller Architecture 2.0“ von OCZ.
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Das Revodrive 350 kombiniert 19-Nanometer-NAND von Toshiba mit der proprietären „Virtualized Controller Architecture 2.0“ von OCZ. (Bild: OCZ)

Toshiba-Tochter OCZ Storage Solutions bietet mit dem „Revodrive 350“ eine verbesserte PCIe-SSD-Produktlinie an, die für Workstations und High Performance Gaming ausgelegt ist. Acht PCIe-2.0-Lanes in Kombination mit 19-Nanometer-MLC-Flash von Toshiba sorgen für eine Leseleistung von bis zu 1,8 Gigabyte pro Sekunde.

OCZ Storage Solutions setzt beim Revodrive 350 auf bewährte Features des Vorgängermodells „Revodrive 3 X2“, etwa auf die „Virtualized Controller Architecture“ (VCA) 2.0. Diese sorgt dafür, dass die Multi-Controller des Revodrives 350 als ein einzelnes Laufwerk dargestellt werden und auch als solches auf dem Host-System arbeiten, um die Funktionen des Laufwerk-Managements wie Secure Erase, SMART und TRIM zu unterstützen. Statt als Massenspeicher kann das Revodrive 350, das OCZ wahlweise mit 240, 480 und 960 Gigabyte Kapazität anbietet, auch als Bootlaufwerk für ultraschnelle Systemstarts verwendet werden.

„Das neue Revodrive 350 beinhaltet die bewährte Technologie mit dem zusätzlichen Vorteil des In-house-Premium-NAND-Flash von Toshiba und OCZs proprietärer ,Virtualized Controller Architecture’ 2.0. Damit liefert es eine hocheffiziente Performance-Aggregation, während die Belastung der Host-Ressourcen verringert wird“, sagt Daryl Lang, Senior Vice President of Product Management von OCZ Storage Solutions.

Acht PCI-Express Lanes

Das jüngste SSD-Laufwerk von OCZ bietet acht PCI-Express Lanes der zweiten Generation und bis zu vier SF-2282 Controller von LSI. Dadurch erzielt das Revodrive 350 eine höhere Bandbreite als die Vorgängerversion. Die sequenzielle Transferrate gibt OCZ mit bis zu 1,8 Gigabyte pro Sekunde an, den Schreibdurchsatz (4K) mit bis zu 140.000 Random IOPS. Bei der Haltbarkeit spricht OCZ von „bis zu 50 Gigabyte Host Writes pro Tag über drei Jahre hinweg“. Im Gegensatz zur Vorgängerversion verfügt die aktuelle SSD über einen schlanken, integrierten Kühlkörper. Zudem bietet OCZ jetzt auch Treiber an, die neben Windows auch Linux unterstützen.

Preise

Als Preis empfiehlt der Hersteller 530 US-Dollar für die 240-Gigabyte-Version und 830 US-Dollar für die 480-Gigabyte-Variante. Für das Spitzenmodell mit 960 Gigabyte Kapazität sind rund 1.300 US-Dollar zu veranschlagen. Preise in Euro stehen derzeit noch nicht fest. Weitere Informationen zum Revodrive 350 bietet OCZ im Web auf Englisch an.

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