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Update für Storage-Software Open-E DSS V7 erhält Active-active NFS-Failover

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Storage-Spezialist Open-E hat das Update up50 für seine Speicher-Software DSS V7 veröffentlicht. Neben vielen Verbesserungen ist nun auch eine Failover-Funktion für NFS und iSCSI an Bord.

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Das active-active Failover im Einsatz.
Das active-active Failover im Einsatz.
(Bild: Open-E)

Ursprünglich war das Release der Aktualisierung erst für den 1. Oktober geplant, das Update wurde aber vorzgezogen. Zu den Neuerungen zählen auch active-active und active-passive Failover für NFS und iSCSI. Ersteres war bisher nur in der Vorgängerversion Open-E DSS V6 verfügbar. Mit zwei Knoten in einer Active-passive-Konfiguration werden alle Daten vom Primärserver auf den Sekundärserver gespiegelt. Fällt der Primärserver aus, verschiebt die Software alle Vorgänge automatisch auf den Sekundärserver.

Schneller umschalten

Im Gegensatz dazu ermöglicht Active-active-Failover Business-Kontinuität und Hochverfügbarkeit mit Volumes, die im active-Modus auf zwei Knoten gleichzeitig laufen. Fällt einer der Knoten aus, übernimmt der andere automatisch. Dadurch laufen alle Anwendungen unterbrechungsfrei weiter. Im Vergleich mit active-passive wird zudem die Performance verdoppelt und die Switching Time halbiert. Via Open-E DSS V7 lassen sich beide Knoten konfigurieren, während sie mit einem System verbunden. Dies war in der Vorgängerversion DSS V6 noch nicht möglich. Das active-passive-Failover ist für bestehende Kunden kostenfrei, die active-active-Varianten sind als separate Feature Packs erhältlich.

Effektivere Verwaltung

Weitere Neuheiten sind Tools für effektiveres Cluster-Management. Dazu zählen beispielsweise Resource Pool Overview, Remote Node Status, Konfigurations-Status und ein Failover-Manager für die Verwaltung aller Cluster-Konfigurationen. Ein zuverlässigeres Backup-Tool ist ebenso neu an Bord, wie ein Kernel-Update für mehr Stabilität und Performance, vor allem in anspruchsvollen Enterprise-Umgebungen. Open-E hat zudem eine Vielzahl an Treibern für Netzwerk-Controller und RAID-Adapter sowie Management-Tools und Protokolle integriert.

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