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Failover für iSCSI-Volumes, Laufwerksreplizierung und NDMP 4.0 Open-E veröffentlicht Major Release von DSS

| Redakteur: Nico Litzel

Das auf Storage Management Software spezialisierte Unternehmen Open-E hat das Speicherbetriebssystem Open-E Data Storage Software (DSS) überarbeitet. Zu den Neuerungen von DSS Version 6 zählen eine erweiterte Daten- und Laufwerksreplizierung, Volume-Snapshots, automatisches Failover für iSCSI-Volumes, eine WORM-Unterstützung sowie NDMP. Darüber hinaus kann das aktuelle Release von der Open-E-Seite heruntergeladen und auf jedem bootfähigen Medium installiert werden.

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Die sechste Version des Speicherbetriebssystems Open-E DSS bietet zahlreiche Neuerungen, beispielsweise ein automatisches Failover für iSCSI-Volumes.
Die sechste Version des Speicherbetriebssystems Open-E DSS bietet zahlreiche Neuerungen, beispielsweise ein automatisches Failover für iSCSI-Volumes.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit Open-E DSS V6 können Anwendern NAS- und IP-SAN-Systeme kombinieren sowie zahlreiche Netzwerk-Interface-Controller integrieren, inklusive Gigabit- und 10-Gigabit-Ethernet, Fibre Channel und Infiniband. Open-E hat die sechste Version des Betriebssystems DSS, die logische Volumes mit über 16 Terabyte Größe unterstützt, um zahlreiche Funktionen erweitert.

Zu den Neuerungen im Vergleich zu früheren Releases zählt beispielsweise ein automatisches Failover für iSCSI-Volumes: Daten des primären Servers werden in Echtzeit auf einen sekundären Server gespiegelt. Sollte der Primärserver ausfallen, schwenkt Open-E DSS V6 nun automatisch auf das Ausweichsystem um.

Ebenfalls neu sind eine sowohl synchrone als auch asynchrone Laufwerksreplizierung. Letztere ist auch über das WAN möglich. Daneben unterstützt DSS V6 dank SCSI-3 Persistent Reservation nun auch Windows Server 2008 Cluster.

Eine schnellere und einfache Überwachung bietet die Software dank eines auf dem Software Management Network Protocol (SMNP) basierenden System-Monitoring. Open-E hat darüber hinaus die jüngste Version des Network Data Management Protocol (NDMP 4.0) in das Speicherbetriebssystem integriert, sodass nun Backup-Software die Backup- und Restore-Funktionen auf dem Server steuern kann.

Die Software bietet der Hersteller mit Lizenzen von 4, 8 und 16 Terabyte an. Optional können Anwender die Kapazität in Zwei-Terabyte-Stufen auf bis zu 64 Terabyte erweitern. Ältere DSS-Versionen lassen sich nach Herstellerangaben für 300 Euro auf DSS V6 aktualisieren.

Open-E bietet unter der Bezeichnung „Open-E DSS V6 Lite“ zudem eine kostenlose Testversion an, die für zwei Terabyte Speicherkapazität lizensiert ist. Anwender, die sich auf der Open-E-Webseite registrieren, können die Lite-Version bis zu zehnmal herunterladen und später in eine Vollversion umwandeln.

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