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Mit Laser und DVD-Tape-Medien zu niedrigeren Archivkosten Opternity will die Speicherkapazität von LTO-4 verzehnfachen

| Redakteur: Rainer Graefen

Die Finanzkrise hat die Zinsen auf einen historischen Tiefststand gebracht und auch sonst haben Sie eigentlich schon genügend für das Wirtschaftswachstum getan. Was also tun mit den verbliebenen Millionen?

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Auf dem Papier sieht der Preisverfall pro Gigabyte Archivdaten vielversprechend aus.
Auf dem Papier sieht der Preisverfall pro Gigabyte Archivdaten vielversprechend aus.
( Archiv: Vogel Business Media )

Storage-Insider.de weiß einen Ausweg. Wir möchten Ihnen gerne eine Idee weiterleiten, mit der Sie nicht nur Geld verdienen, sondern mit der Sie auch gleichzeitig noch das von Analysten propagierte wachsende Ungleichgewicht zwischen Speicherbedarf und Speicherkapazität wieder ins Lot bringen könnten.

Und falls dieses Problem nur eine gute Marketingidee war, dann könnte Ihre Investition auf jeden Fall die Lagerhaltung um eine Zehnerpotenz verbilligen.

Worum geht es? Die Firma Opternity hat eine Idee wie sie die LTO-Laufwerkstechnik auf DVD-Lasertechnik umstellen könnte. Die berührungslose Technik würde die Lebensdauer von Medien laut Entwicklerprognose auf 50 Jahre erhöhen. Da der sonst übliche Kopfabrieb entfällt, verlängern sich Wartungszyklen und reduzieren sich Stillstandszeiten.

Sparpotenzial

Die Kosten für die Langzeitarchivierung würden nach Angaben von Opternity, von derzeit etwa 40 US-Cent pro Gigabyte in der ersten Produktgeneration auf ca. 2 US-Cent und dann weiter bis auf unter 1 Cent pro Gigabyte sinken.

Grundlage dieser Berechnung ist die Steigerung der Flächendichte von derzeit 800 Gigabyte pro LTO-Medium auf 8000 GByte für ein Opternity-1-Medium. Der daraus resultierende Faktor 10 schlägt sich nicht nur in den Kosten pro Gigabyte, sondern auch in der Senkung der Rack-, Strom- und Kühlungskosten nieder.

Haben Sie mal vier Millionen?

Wie uns Kurt Schörghofer, Vice President Business Development, bestätigte, ist die grundlegende technische Machbarkeit abgeschlossen und mit Patenten abgesichert.

Potentielle Geldgeber müssen insofern „nur“ noch einen Prototypen, Produkttests, die Medienentwicklung und das „Going to Market“ finanzieren. Die Kosten sollen im einstelligen Millionenbereich liegen. Als Zeitspanne hierfür veranschlagt Opternity einen Zeitraum von zehn Quartalen.

Innovative Alternativen

Ganz ohne technische Konkurrenz ist das Laser-Tape nicht. Holografie, Thin Film Disc Storage und auch die Race-Track-Memory-Technik arbeiten an der Verkleinerung der Flächendichte.

Dazu finden sie auf unserer Site hilfreiche technologische Informationen. Einen wichtigen Vorteil hätte Opternity: Der in der Industrie akzeptierte Formfaktor der LTO-Technik.

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