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Die ReadVerify Appliance (RVA) im Einsatz bei der Humboldt-Universität zu Berlin Optimale Sicherung von Forschungsdaten

| Autor / Redakteur: Ingo Leipner / Nico Litzel

Alexander und Wilhelm von Humboldt zeichneten sich durch eine universelle Gelehrsamkeit und einen großen Forschungsdrang aus. Davon lässt sich die Humboldt-Universität zu Berlin bis heute inspirieren, besonders im Bereich Datensicherung: Die IT-Mitarbeiter optimieren immer wieder ihre Backup- und Recovery-Techniken und suchen nach neuen Lösungswegen. Dabei stießen sie auf die ReadVerify Appliance (RVA) von Crossroads.

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Die Humboldt-Universität (HU) wurde 1809 von Wilhelm von Humboldt gegründet.
Die Humboldt-Universität (HU) wurde 1809 von Wilhelm von Humboldt gegründet.
( Bild: Heike Zappe, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin )

Die Humboldt-Universität (HU) wurde 1809 von Wilhelm von Humboldt gegründet, heute hat sie rund 36.000 Studierende aus 100 Ländern. In elf Fakultäten fallen gewaltige Mengen an Forschungsdaten an, die zu speichern, zu sichern und zu archivieren sind. Diese Aufgabe hat die Zentraleinrichtung Computer- und Medienservice übernommen, deren Mitarbeiter auch für den Multimedia-, Soft- und Hardwareservice sowie das komplette Backup der HU Berlin zuständig sind. Täglich werden bis zu 3,5 Terabyte inkrementell gesichert. Das gesamte Datenaufkommen der Humboldt-Universität beläuft sich auf nahezu 120 Terabyte.

Optimierte Datensicherung mit der ReadVerify Appliance (RVA)

Die Datensicherung an der HU Berlin erfolgt zunächst auf Disk-Systemen als Zwischenspeicher. Im Anschluss werden die Daten auf Tape migriert. Durch eine gut durchdachte Backup-Strategie reicht das Backup-Fenster in der Regel aus. Doch das Team um Dr. Jens Döbler, dem Leiter der Abteilung, steht bei der täglichen Arbeit vor besonderen Herausforderungen. Schon durch die Größe der Installation – 2900 Tapes und 21 Laufwerke – können Schwierigkeiten bei den Schreib- und Lesevorgängen auftreten.

„Alles, was sich zu lange hinschleppt, ehe es zu etwas nur irgend Sichtbarem wird, verliert an Interesse”, stellte bereits Wilhelm von Humboldt vor mehr als 200 Jahren fest. Dieser Ausspruch trifft auch auf die heutige Zeit zu. Die Fehlersuche ist für die Backup-Verantwortlichen aufwendig und mit einem enormen Zeit- und Kostenaufwand verbunden. „Die Fehleranalyse ist alles andere als trivial und führt in Abwesenheit von weiteren Informationen zu einem immensen Aufwand – sowohl bei der Fehlersuche, als auch bei der Behebung von Fehlern”, erklärt Döbler. Vor diesem Hintergrund beschloss die HU Berlin nach einer kurzen Evaluation, die ReadVerify Appliance von Crossroads zu kaufen – und ist daher in der Lage, optimal nach Fehlerquellen beim Backup und beim Restore zu suchen.

Weiter mit: Vorausschauende Fehleranalyse

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