Die Engineered Systems X5 von Oracle für Rechenzentren

Oracle-Appliances versprechen weniger Kosten, Risiken und Verwaltung aber mehr Power als bisher

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Da Oracle im Zusammenhang mit den breitbandig angebunden NVMe-SSDs seine Flash-Technologie nach eigener Aussage auch zuverlässiger gemacht hat, werden Schreib-Operationen in Oracle-Datenbanken beschleunigt. Übrigens lassen sich nicht nur die Exadata X5-2-Systeme, sondern auch die Engineered Systeme Oracle Super Cluster T5-8, sowie Oracle Super Cluster M6-32 mit Extreme-Flash-Storage-Servers ausrüsten.

Neue Software-Funktionen

Oracle hat der Exadata X5 außerdem viele neue Software-Funktionen spendiert, etwa ein rein Spalten-basiertes Flash-Caching, eine Ressourcen-Verwaltung für Flash-Cache, Datenbank- oder Snapshots. Ebenfalls zu den neuen Funktionen zählen schnelles Erkennen ausfallender Server, I/O-Latency-Kappung, Offload von JSON und XML Analytics.

Ferner verspricht Oracle Unterstützung für Oracle Linux 6. Trotz der neuen Software-Funktionen sichert Oracle zu, dass sich jede Anwendung, die heute mit einer Oracle-Datenbank laufe, ohne Veränderungen auch in der Appliance betreiben lasse.

Die Verbindungen zwischen Cloud und Rechenzentrum optimieren

Laut Larry Ellison spreche in diesem Tagen jeder über die Cloud. Jedoch ändere sich an der Qualität der Verbindungen zwischen Cloud und Rechenzentrum oft nichts. Nach Ansicht von Ellison müsse man aber auch die Verbindungen zwischen Rechenzentrum und Cloud optimieren, wenn man die Transformation in die Cloud ohne Einschränkungen wolle.

Dazu müsse ein gewisser Grad an Kompatibilität zwischen Public Cloud und privaten Rechenzentrum vorhanden sein oder geschaffen werden.Daher unterstütze Oracles Exadata X5-2 unter anderem native Exabus-Verbindungen zur ebenfalls aktualisierten Oracle Exalogic Elastic Cloud X5-2, mit der ein Support für Java, Oracle Fusion Middleware und Oracle gewährleistet sei.

So erhielten Kunden die Möglichkeit, die gleiche Service- und Plattform-Infrastruktur als Service anzubieten, die Oracle auch im eigenen Cloud-Angebot verwende.

Weitere Appliances

Darüber hinaus hat Oracle auch seine „Oracle Big Data Appliance X5“ vorgestellt. Hierbei handelt es sich um ein sicheres für Hadoop und NoSQL konfiguriertes Enterprise-System. Dieses ist optional auch für die neue Version von „Oracle Big Data SQL“ erhältlich. Oracle Big Data SQL verbindet Hadoop und NoSQL, sodass Nutzer die Vorteile beider Datenbank-Technologien mit Hilfe gewöhnlicher SQL-Abfragen verwenden können.

Mit der Zero Data Loss Recovery Appliance X5 gibt es ein weiteres neues Mitglied in Oracles X5-Familie. Mit der sollen laut Ellison keine Daten beim Recovery mehr verloren gehen.

Dazu tragen auch die vollständig automatisierten Recovery-Funktionen bei, mit denen sich die Appliance auf jeden beliebigen Zeitpunkt zurücksetzen lasse. Das System analysiere dazu Log-Dateien und können so missglückte Transaktionen identifizieren und den Prozess an dieser Stelle neu anstoßen.

Die Zero Data Loss Recovery Appliance X5 unterstützt laut Oracle mehrere tausend Datenbanken mit Backup-Verbindungen zu On-Premises-Rechnenzentren, verteilten Rechenzentren und der Cloud.

Die neuen X5-Datenbank-Appliances lassen sich sofort bestellen.

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