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Lese- und Schreibgeschwindigkeiten um bis zu 40 Prozent beschleunigen Paragon legt den Partition Manager neu auf

| Redakteur: Heidemarie Schuster

Mit der elften Version des Partition Managers launcht Paragon Software auch gleich eine neue Technologie. Mit dem Alignment Tool soll die Performance von Festplatten gesteigert werden.

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Mit dem Partition Manager 11 Professional und Virtual Server können virtuelle Datenträger offline bearbeitet werden.
Mit dem Partition Manager 11 Professional und Virtual Server können virtuelle Datenträger offline bearbeitet werden.
( Archiv: Vogel Business Media )

Wie von Paragon Software gewohnt, kommt auch der Partition Manager 11 in drei Versionen und spricht somit Privathaushalte, kleine und mittlere Betriebe sowie Großunternehmen an. Die Software soll alle Aufgaben rund um die Organisation, Partitionierung und Wartung von Datenträgern übernehmen.

Die Version 11 bietet die volle Unterstützung dynamischer Festplattenverbünde und moderner Festplatten, wie zum Beispiel Solid State Disks (SSD). Die Software eignet sich für 64-Bit-Systeme genau wie die auf Apple-Computern verwendete Partitionstabelle GPT (GUID Partition Table).

Paragon Alignment Tool (PAT)

Mit dem Paragon Alignment Tool liefert der Software-Hersteller erstmalig im Partition Manager ein Werkzeug zur Ausrichtung falsch angeordneter Partitionen mit. Das Partition Alignment wird laut Hersteller dann nötig, wenn Partitionen von älteren Datenträgern auf moderne Festplatten mit einer Sektorgröße von 4k migriert werden. Ein häufig auftretendes Beispiel sei die Migration einer Windows-XP-Systempartition auf einen modernen Datenträger. Auch die Migration in virtuelle Umgebungen bringe oft falsch ausgerichtete Partitionen mit sich.

Diese Ausrichtungsfehler sollen die Lese- und Schreibgeschwindigkeit um bis zu 40 Prozent verlangsamen und gleichzeitig die Zugriffe verdoppeln. Mit dem Alignment Tool ist es dem Anwender möglich, eine falsche Ausrichtung zu erkennen und diese ohne Datenverlust zu beheben. Im Anschluss ist die Anzahl der Zugriffe reduziert und die volle Leistung des Datenträgers wiederhergestellt.

„Im Gegensatz zu der Defragmentierung oder zu anderen Tuning-Tools, die man öfters durchführt, genügt beim Alignment Tool die einmalige Anwendung. Erst wenn es um Migrationen geht, zum Beispiel, wenn ein Betriebssystem auf einen anderen PC migriert wird, macht der erneute Einsatz Sinn“, erklärt Michael Häusser, Product Manager bei Paragon Software.

Offline-Bearbeitung virtueller Datenträger

Im Partition Manager Professional und Virtual Server kommt eine weitere Neuerung hinzu. Die Technologie ConnectVD ermöglicht, virtuelle Festplatten aller namhaften Virtualisierungslösungen (zum Beispiel VMware, MS Virtual PC/Server) direkt zu mounten und offline zu bearbeiten. Administratoren partitionieren mit ConnectVD zum Beispiel virtuelle Fallback-Systeme, ohne diese vorher booten zu müssen. Die Migrationsfunktionen ermöglichen zudem die Migration virtueller Partitionen in physikalische Umgebungen.

„Der Paragon Partition Manager ist das einzige kommerzielle Partitionierungswerkzeug, das seit über 15 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und an konkreten Kundenwünschen ausgerichtet wurde“, stellt Konstantin Komarov, Geschäftsführer der Paragon Software Group fest. „Wir legen großen Wert auf die Rückmeldungen unserer Anwender, die unser Produkt-Management in jede Release-Planung einfließen lässt.“

Preise und Verfügbarkeit

Der Paragon Partition Manager 11 Professional ist ab sofort erhältlich. Die Unternehmens-Editionen Server und Virtual Server sowie spezielle Technikerlizenzen können direkt bei Paragons Distributions- und Vertriebspartnern bezogen werden. Der Partition Manager Professional für Privatkunden kostet in der Vollversion rund 50 Euro (UVP). Die Server-Version schlägt mit 249 Euro (UVP) zu Buche und die Variante Virtual Server hat eine unverbindliche Preisempfehlung von 399 Euro.

Vorgänger-Versionen können mit einem vergünstigten Upgrade auf den neuesten Stand gebracht werden.

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