Für physische und virtuelle Server und Workstations

Paragon Protect & Restore für zentralisiertes Disaster Recovery

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / / Wilfried Platten

Paragon Protect & Restore: In Version 3 jetzt auch für Vmware-Infrastrukturen.
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Paragon Protect & Restore: In Version 3 jetzt auch für Vmware-Infrastrukturen. (Bild: Paragon)

Paragon Protect & Restore übernimmt Datensicherung und Archivierung in Vmware-virtualisierten IT-Infrastrukturen. Und der Festplatten Manager 12 wird jetzt in neuem Zuschnitt vermarktet.

Das brandneue Programm der Paragon Software Group aus Freiburg für das Disaster Recovery von Servern und Workstations kommt gleich als „ver.3“ auf den Markt - seltsam.

Mit Protect & Restore steuern Administratoren über eine zentrale Konsole wahlweise von einem oder mehreren Arbeitsplätzen aus die Erstellung von Datensicherungs- und Archivierungs-Policies und deren Ausführung. Der Zugriff auf die virtuellen Maschinen und ihre Datenträger wird ohne Agenten realisiert.

Auch nicht-virtualiserte Server und Workstations können in die Policies eingebunden werden. Für sie bietet Paragon einen speziellen Agenten zur Installation auf den Maschinen und zur Kommunikation mit Protect & Restore an. Miro Milos, Director Channel Sales bei Paragon, sieht darin einen großen Vorteil: „Die Verfügbarkeit eines solchen Agenten macht die Einbindung nahezu jeder Windows-basierten Maschine in die Protect-&-Restore-Umgebung möglich. Auch Gastsysteme anderer Hypervisors, VMware Fault-Tolerant-Systeme oder spezielle virtuelle Application-Server können von uns angesprochen, gesichert und wiederhergestellt werden.“

Die Schlüsselmodule von Protect & Restore

Die wichtigsten Funktionsmodule von Protect & Restore im Überblick:

  • Der Protect & Restore Server besteht aus dem Administrations- und dem Installationsserver. Im Administrationsserver wird die Ressourcenverteilung geregelt, die Datensicherungs-Policies werden eingerichtet und überwacht. Der Installationsserver ist verantwortlich für die Überwachung und Deployment von Produktkomponenten, Agenten und Server-Applikationen. Er führt auch die Updates durch und aktualisiert die Datenbank.
  • Die ESX-Bridge wird zur Kommunikation mit der VMware-Infrastruktur benötigt. Der Backup Server verbindet sich mit dem Protect & Restore Server und überwacht die Ablage aller Replikationen und Datensicherungen, sowie sämtliche Retention Policies.
  • Die Protect & Restore Konsole ist die Benutzerschnittstelle, stellt alle Steuerungsfunktionen zur Verfügung und stellt in übersichtlichen Ansichten den Status der System- und Datensicherungen sowie der Replikationen dar. Die Konsole kann von jeder beliebigen Maschine innerhalb des Netzwerks aus auf die Sicherungsstrategien und Retention Policies zugreifen.

Paragon Protect & Restore soll in Kürze über Paragons Distributionspartner verfügbar sein. Die Preise richten sich nach der IT-Umgebung. In virtuellen Umgebungen findet die Lizenzierung per belegtem CPU-Sockel statt. In phyischen Umgebungen wird pro Maschine lizenziert.

Neuer Zuschnitt für den Festplatten Manager

Zudem schafft Paragon jetzt mehr Ordnung und Übersichtlichkeit bei seinem wichtigsten Business-Produkt "Festplatten Manager". Sämtliche Einzellösungen wie Drive Backup, Virtualization Manager, Migration Suite for Server, Disk Wiper Server und Partition Manager Server werden aus den Preislisten gestrichen, dafür wird der Festplatten Manager jetzt in zwei preislich optimierten Ausführungen angeboten. Als Business Edition wird er künftig nur noch 179 Euro (UVP) kosten. Die bisherige Server-Edition wird umbenannt in Festplatten Manager Premium. Sie kostet 699 Euro und beinhaltet das früher optionale Add-On für virtuelle Server.

Der größte Unterschied zwischen den beiden Editionen ist die Unterstützung virtueller Maschinen und Datenträger. So enthält die Premium-Variante zum Beispiel Paragon ConnectVD, mit dem virtuelle Datenträger direkt in der Software gemountet und bearbeitet werden können, ohne sie in einen Hypervisor einzubinden oder gar zu booten. Auch alle denkbaren Migrationswege in virtuelle Welten, zwischen den Welten und zurück (P2V, V2V und V2P) können mit dem Festplatten Manager Premium beschritten werden.

Für die Datensicherung stellt die Premium-Edition einen Retention Wizard bereit, mit dessen Hilfe Administratoren umfangreiche Datensicherungs-Policies mit wenigen Handgriffen anlegen können. Einmalige Vollsicherungen von Systemen oder Daten und anschließende Zuwachssicherungen werden über den Assistenten komfortabel angelegt. Auch bestimmt der Administrator bereits hier, wie mit den akkumulierten Sicherungsdateien verfahren werden soll, sprich: in welcher Häufigkeit sie konsolidiert und veraltete Sicherungen gelöscht werden. Zudem ist es mit der Premium-Variante möglich, Server-Applikationen wie Datenbanken oder Webserver von der Sicherung auszuschließen und damit alle Sicherungsdaten konsistent zu halten.

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